Erster Heimsieg gegen Neckarsulm?

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trifft am Samstag um 15.30 Uhr zuhause auf Liganeuling Türkspor Neckarsulm und will auf seinen Sieg gegen Weiler aufbauen.

Hoch eingeschätzt in die Liga gestartet und dann keinen optimalen Start erwischt: Diese Aussage trifft auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach genauso wie auf Türkspor Neckarsulm zu. Während die TSG in der letzten Saison auf einem starken fünften Platz abschloss und sich im Sommer punktuell noch verstärkte, sind die Vorzeichen bei Türkspor andere. Zwar sind die Neckarsulmer Liganeulinge, haben sich aber namhafte Unterstützung ins Boot geholt. Azad Toptik, Ouadie Barini, Matej Barisic und Marcel Hofrath spielten alle in der Regionalliga, teils jahrelang. Shkemb Miftari kann sogar 21 Einsätze in der 3. Liga für die Stuttgarter Kickers vorweisen.

Alles in allem ein Kader, der das Prädikat „Aufstiegskandidat“ verdient. Nun startete Neckarsulm sicherlich nicht schlecht in die Saison, ist aber derzeit mit 12 Punkten aus neun Spielen auf Rang neun den Abstiegsplätzen näher als der Spitzengruppe. In der letzten Woche trumpfte das Team von Coach Tufan Tok dann allerdings richtig auf und schoss mit vier Toren von Shkemb Miftari Mitaufsteiger Oberensingen 7:0 ab.

Bei Türkspor Neckarsulm steht zwar also „Aufsteiger“ drauf – Das wahre Leistungsvermögen des Teams spiegelt diese Bezeichnung aber nur unzureichend wider. Bei der TSG ist man sich dessen aber absolut bewusst. Hatte doch Coach Patrick Faber die Neckarsulmer vor der Saison wie viele andere Beobachter der Liga als Mitfavorit um den Aufstieg genannt.

Bei der TSG hofft man, nach dem schweren Saisonstart mit drei Niederlagen zum Auftakt nun wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Derzeit steckt die Mannschaft vom Sauerbach noch in den Niederungen der Verbandsliga Württemberg fest und ist auf dem 13. Tabellenplatz. Am letzten Wochenende gab es einen verdienten Auswärtssieg gegen Rot-Weiß Weiler, als man nach Toren von Yusuf Baran, Kapitän Jo Rief und Dino Nuhanovic mit 3:1 eine überzeugende Leistung in drei Punkte ummünzte. Mit Zählern am Samstag im heimischen Fritz-Sportpark könnte ein weiterer Schritt aus der Abstiegszone gelingen.

Verzichten müssen Patrick Faber dabei aber auf den Kapitän Jo Rief, Jonas Christlieb, David Weisensee, Hannes Borst und Justin Fetzer. Um diese Ausfälle zu kompensieren, ist ein tiefer Kader von Nöten. Ob die TSG über einen solchen verfügt, stellt sich am Samstag um 15.30 Uhr in Hofherrnweiler heraus. Dann soll nach den beiden Saisonsiegen in Schwäbisch Hall und in Weiler der erste Heimsieg dieser Spielzeit her.

Von Patrick Schlipf

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TSG durchbricht Sieglosserie

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach konnte am neunten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg einen wichtigen 3:1-Auswärtssieg beim FV Rot-Weiß Weiler einfahren. Yusuf Baran, Johannes Rief und Dino Nuhanovic erzielten die Treffer für das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo. 

Nach der 0:3-Niederlage beim TSV Oberensingen stand die Elf aus der Weststadt im Duell gegen das Schlusslicht der Verbandsliga gehörig unter Druck. Patrick Faber veränderte seine Elf und brachte mit Simon Lechleitner, Yusuf Baran, Julian Köhnlein und Dino Nuhanovic vier neue Leute in die Startformation. Diese Wechsel sollten sich bereits in der 15. Minute auszahlen. Yusuf Baran brachte die TSG in dieser Minute mit 0:1 in Führung. Die TSG zeigte ein anderes Gesicht als zum Spiel gegen Oberensingen.

Man nahm die Zweikämpfe an, drückte Weiler sein Spiel auf und versuchte Torchancen zu kreieren. In dieser Phase hätte die Faber-Elf mit einem weiteren Treffer für die Entscheidung sorgen können. Vor dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber gefährlich vor das Tor von Joshua Barth. Michael Schmid gelang fast mit dem Halbzeitpfiff der 1:1-Ausgleich. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Mannen vom Sauerbach. Im zweiten Durchgang versuchte die TSG an die Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Weiler hielt dagegen und versuchte ihre Offensivleute in Szene zu setzen.

In der 64. Minute entschied Schiedsrichter Ismail Halici auf Elfmeter für die TSG. Dino Nuhanovic wurde von der FV-Defensive im Strafraum gefoult. Johannes Rief schnappte sich den Ball und übernahm Verantwortung. Der Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball sicher zur 1:2-Führung. Trotz der Führung ließ die TSG nicht nach und drängte auf den dritten Treffer. Mit der Einwechselung von Johannes Eckl für Julian Köhnlein verstärkte Faber nochmals die Offensive. Diese Hereinnahme sollte sich umgehend auszahlen. Der umtriebige Dino Nuhanovic vollendete eine Vorlage von Eckl in der 77. Minute, krönte damit seine starke Leistung und sicherte der TSG einen wichtigen Auswärtssieg.

Von den Gastgebern kam in der Schlussphase nicht mehr viel. Patrick Faber nutzte die Zeit und schöpfte sein Wechselkontingent aus. Luca Siegloch, David Weisensee und Jonas Christlieb kamen in den letzten Minuten in die Partie und brachten die Führung über die Zeit. Nach Schlusspfiff war den Verantwortlichen, Trainern und Spielern die Erleichterung nach diesem enorm wichtigen Sieg anzusehen.

Am kommenden Samstag (21. Oktober) empfängt die TSG um 15.30 Uhr den starken Aufsteiger Türkspor Neckarsulm im heimischen FRITZ-Sportpark, der zuletzt den TSV Oberensingen mit 7:0 besiegte. Ein weiteres wichtiges Spiel für die Elf von Patrick Faber und Daniel Serejo.

TSG: Barth – Lechleitner, Janik, Rief, Schwarzer, Baran (86. Siegloch), Brenner, Rembold (58. Fichtner), Köhnlein (76. Eckl), Schiele (89. Weisensee), Nuhanovic (90. Christlieb).

Tore: 0:1 Yusuf Baran (15.), 1:1 Michael Schmid (44.), 1:2 Rief (64./FE), 1:3 Nuhanovic (77.)

Von Kai Eder

„Kommen nur zusammen aus der Situation“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am neunten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg beim FV Rot-Weiß Weiler an. Anpfiff der Partie ist am Samstag (14. Oktober) um 15.30 Uhr Raiffeisenbank Stadion Weiler im Allgäu.

Das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo hat an das Spiel gegen den TSV Oberensingen schnell einen Haken hingemacht und die Konzentration auf das nächste Duell gegen einen Aufsteiger gerichtet. Dieses Mal gastiert die Elf aus der Weststadt beim Schlusslicht Rot-Weiß Weiler. In der letzten Saison lieferte sich das Team von Trainer Jürgen Kopfsguter und die U23 des Regionalligisten TSG Balingen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Am Ende entschied der FV dieses Rennen mit einem Punkt Vorsprung für sich und sicherte sich erstmalig ein Ticket für die Verbandsliga. Hier sorgte man bereits ein Ausrufezeichen setzen. Am fünften Spieltag besiegte der FV auf heimischem Platz den Titelfavoriten SV Fellbach mit 2:0 und feierte seinen ersten Sieg auf Verbandsebene. Im Heimspiel darauf trennte man sich vom TSV Oberensingen 1:1. Genau gegen diesen TSV biss sich die TSG am letzten Wochenende die Zähne aus. Schnörkellos und einfach kam der TSV auf dem Sportgelände in Wolfschlugen zum Erfolg. In den ersten Minuten hatte die TSG zwar mehr vom Spiel.

Anschließend waren es jedoch einfache Ballverluste, die dem TSV mit seiner starken Offensive das Toreschießen einfach machten. Ein ähnliches Spiel erwartet die Jungs vom Sauerbach auch in Weiler. Einen Schönheitspreis wird es dort nicht geben. Die Mannen um Kapitän Johannes Rief müssen sich auf einen Gegner einstellen, der über Zweikämpfe versucht ins Spiel zu kommen. „Wir müssen dagegenhalten. Uns schnell auf die Gegebenheiten vor Ort einstellen und einfache Fehler vermeiden“, sagt TSG-Trainer Patrick Faber. Genau diese einfachen Fehler im Spielaufbau haben der TSG zuletzt Punkte gekostet.

„Die Jungs sind sehr kritisch mit sich selbst und den gezeigten Leistungen. Aus der aktuellen Situation kommen wir aber nur zusammen raus. Es bringt jetzt nichts individuelle Fehler zu diskutieren. Wir müssen den Negativtrend im Kollektiv stoppen“, sagt Faber. Gegen Oberensingen konnte der Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Magnus Haas, Justin Fetzer und Maxi Blum fehlten. Wem der Faber gegen Weiler das Vertrauen schenkt, bleibt abzuwarten. „Die Jungs machen es unter der Woche echt gut. Wir müssen mit breiter Brust auftreten und an unsere Stärken glauben“, so der TSG-Trainer abschließend.

Von Kai Eder

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Hofherrnweiler unterliegt Oberensingen klar

Am achten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg unterlag die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach dem TSV Oberensingen mit 0:3. Das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo fand auf dem Sportgelände des TSV Wolfschlugen zu keiner Zeit ins Spiel und wurde für einfache Fehler eiskalt bestraft. 

Man hatte sich viel vorgenommen vor dem Spiel beim Aufsteiger aus Oberensingen. Nach dem Dreier bei den SF Schwäbisch Hall wollten die Mannen von Patrick Faber und Daniel Serejo weitere drei Zähler auf fremdem Platz entführen. Die Partie begann ordentlich von der TSG. Auf dem schwer bespielbaren Platz des TSV Wolfschlugen konnte die Elf aus der Weststadt in den ersten Minuten ihr Spiel durchziehen. Die Defensivreihen der Gastgeber hatte Probleme, um die TSG-Angriffe zu unterbinden. Step-by-Step kämpfte sich der TSV in die Partie. Immer wieder agierte die Elf von Maik Schütt mit langen Bällen.

Jedem Ballverlust der TSG folgte einer dieser Bälle auf die Flügel des TSV. Für Johannes Rief und seine Nebenleute war die Verteidigung dieser Pässe schwer, da die schnellen Angreifer der Oberensinger auf Fehler lauerten. So auch in der 22. Minute. Nach einem Ballverlust der TSG im Mittelfeld kam der Ball umgehend auf den Flügel zu Yannik Kögler. Dieser hatte zu viel Raum und tauchte unbedrängt von Joshua Barth auf. Der TSG-Schlussmann war chancenlos. 1:0. Es dauerte ein paar Minuten, bis die TSG diesen Rückstand verarbeiten konnte.

Benjamin Schiele hatte in der 38. Minute den Ausgleich auf dem Kopf. TSV-Keeper Luis Rodrigues Loucao verhinderte mit einer starken Parade den Gegentreffer. Mehr hatte die TSG-Offensive bis zur Halbzeit nicht zu bieten. Mit dem Anpfiff des zweiten Durchgangs brachte Patrick Faber Yusuf Baran für Fabian Janik in die Partie. Er sollte die nötige Sicherheit ins Spiel der TSG bringen. Einfache Ballverluste sollten vermieden werden, denn diese nutze Oberensingen um ihre schnellen Angreifer in Szene zu setzen.

OIiver Rieger versuchte es aus der Distanz. Sein Schuss ging knapp am TSV-Gehäuse vorbei. Der TSV setzte seine Taktik des ersten Durchgangs weiter um. Lange Bälle auf die Abwehrkette der TSG. Für die Zuschauer auf dem Sportgelände in Wolfschlugen sicher kein schönes Spiel, aber sehr effektiv. In der 62. Minute wurde diese Spielweise erneut belohnt. Über die rechte Seite der TSG kam der Ball ins Zentrum. Patrick Werner stand richtig und erhöhte auf 2:0. Dies war die Entscheidung, denn der TSG fehlten an diesem Tag die Mittel, um die TSV-Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Noch bitterer wurde es in der 65. Minute.

Ein Annahmefehler im Mittelfeld der TSG sorgte erneut für einen Ballverlust. Oberensingen schnappte sich den Ball, passte schnell in Richtung Strafraumgrenze auf Patrick Werner. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball unhaltbar für Joshua Barth zum 3:0. In der Schlussphase hatte die TSG noch die ein oder andere Möglichkeit, doch vergebens. Ein Treffer sollte an diesem gebrauchten Tag nicht gelingen. Auf der anderen Seite können sich die Weilermer bei ihrem Keeper bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Joshua Barth verhinderte mit sehenswerten Paraden weitere Gegentreffer für die TSG. 

TSG: Barth – Fichtner (66. Köhnlein), Rief, Schwarzer, Christlieb, Brenner (66. Nuhanovic), Janik (46. Baran), Rieger (66. Eckl), Rembold, Zahner, Schiele (71. Siegloch)

Tore: 1:0 Yannik Kögler (23.), 2:0 Patrick Werner (62.), 3:0 Patrick Werner (65.)

 

Von Kai Eder

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Aufschwung gegen den Aufsteiger

Mit dem TSV Oberensingen wartet am Samstag (7. Oktober) ein Aufsteiger der Verbandsliga-Württemberg auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das Spiel des achten Spieltags wird um 14 Uhr in Wolfschlugen angepfiffen. 

Erstmals in der Verbandsliga trifft die TSG auf den TSV Oberensingen. Zuletzt standen sich beide Teams im wfv-Pokal gegenüber. Damals konnte die TSG eine hartumkämpfte Partie für sich entscheiden. Auch dieses Mal erwarten die Verantwortlichen des Weststadt-Clubs ein Spiel mit Ecken und Kanten. Der TSV war zu Beginn der Saison eines der Überraschungsteams. Zum Auftakt besiegte man den SSV Ehingen-Süd. Kurz darauf entschied die Elf von Trainer Maik Schütt das Aufsteigerduell beim TV Echterdingen mit 7:2 für sich.

Zuletzt zeigte die Formkurve der Oberensinger jedoch nach unten. Mittlerweile rangiert man auf dem zwölften Platz. Trotz der aktuellen Situation konnte der TSV bereits unter Beweis stellen, dass sich der amtierende Meister der Landesliga zurecht einen Platz in der Verbandsliga verdient hat. Vor allem die Offensive um Lukas Linder (6) und Patrick Werner (7) konnte bisher für Furore sorgen. Kurz vor Transferende gelang dem TSV noch ein absoluter Coup. Simon Brandstetter, der über 100 Spiele in der dritten Liga absolvierte, konnte verpflichtet werden. Sodass das Team ausreichend Qualität vorweist, um in der Verbandsliga bestehen zu können.

Die TSG konnte die Euphorie nach dem Sieg bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall nicht in die Partie gegen den SV Fellbach mitnehmen. Obwohl man zahlreiche Chancen hatte, musste man sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der momentanen Situation gilt es für Patrick Faber und sein Team positiv in die Zukunft zu blicken. Es bringt nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Dass diese Mannschaft Potenzial hat, konnte man nicht nur in der Vorbereitung sehen. Auch in den letzten Spielen zeigte die Faber-Elf, dass sie mehr kann, als der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Es ist ein Prozess, den die Mannen aus der Weststadt nach der beeindruckenden Leistung in der letzten Saison durchlaufen muss.

Es gilt fokussiert und konzentriert zu arbeiten und schnellstmöglich wieder das Leistungsvermögen auf den Platz zu bringen. „Wir arbeiten unter der Woche intensiv. Die Jungs ziehen sehr gut mit. In den Spielen entscheiden oftmals Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlagen. Aktuell fällt es uns schwer über die gesamte Spielzeit hinweg unsere Leistung abzurufen. Die Tabelle nach acht Spieltagen zeigt das auch. Wir stehen nicht umsonst hinten drin, aber ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen wieder an unser Niveau rankommen und uns nach und nach aus dem Keller herausarbeiten können“, so der TSG-Trainer.

 

Von Kai Eder

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Fellbach zu stark für die TSG

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verliert gegen den SV Fellbach im Heimspiel mit 1:3 und hängt weiter im Tabellenkeller fest.

Nachdem die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Vorwoche mit einer starken Leistung noch Schwäbisch Hall geschlagen hatte, sah es so aus, als hätte die Mannschaft das Ruder nach verpatztem Saisonstart wieder herumgerissen. Nun wartete im Heimspiel der SV Fellbach. In einer ereignisarmen Anfangsphase sorgte Niklas Koroll für einen Schock bei den Hausherren, als er mit der ersten Aktion, die das Prädikat „Torannäherung“ verdient hatte, zum 1:0 für Fellbach einnetzte.

Die TSG war fortan bemüht, für Entlastung zu sorgen. Das gelang gegen defensiv kompakte Gäste allerdings selten. Nach gut 20 Minuten köpfte Simon Lechleitner nach Freistoß knapp vorbei. Besonders die starken Flügelspieler der Fellbacher stellten die TSG vor große Probleme. Zudem sorgten die unfassbar starken Standards von Ali Ferati jedes Mal für höchste Gefahr im TSG-Strafraum. Nach 35 Minuten konnte Joshua Barth einen dieser Freistöße nur nach vorn abklatschen lassen. Dort stand Matteo Binner richtig und sorgte per Kopf für das 0:2. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die TSG verbessert und kam ab und an vors Tor. Patrick Faber hatte zur Halbzeit umgestellt und Flügelspieler Oliver Rieger für Defensivmann Jonas Christlieb gebracht.

In aussichtsreicher Position wurde Benny Schiele wegen vermeintlichem Abseits zurückgepfiffen. Nach einigen ereignislosen Minuten brachte Ali Ferati das Publikum dann zum Verstummen, als er mit dem wuchtigen 3:0 die Partie für die Gäste entschied. Kurz darauf keimte noch einmal Hoffnung auf, als der Schiedsrichter nach einem Foul an David Weisensee auf den Punkt zeigte. Nicola Zahner verwandelte souverän ins Eck zum 1:3. Mit dem Rückenwind des Tores warf die TSG noch einmal mehr nach vorne. Die Versuche von Oliver Rieger, Nicola Zahner und Joker Veljko Milojkovic fanden allerdings allesamt nicht das Ziel. So blieb es am Ende beim 1:3 für Fellbach. Die TSG zeigte sich nach dem Seitenwechsel klar verbessert, Fellbach war an diesem Nachmittag aber ganz einfach zu stark. Für die TSG heißt es nun, sich auf das Spiel gegen Oberensingen in der kommenden Woche zu fokussieren. Am Samstag steht für die Weststädter dann die Reise zum Aufsteiger an. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Tore: 0:1 Koroll (9.), 0:2 Binner (35.), 0:3 Ferati (70.), 1:3 Zahner (72./FE)

TSG: Barth – Christlieb (46. Rieger), Lechleitner, Fichtner (29. Weisensee), Schwarzer – Baran (82. Milojkovic), Köhnlein, Zahner, Nuhanovic (63. Eckl), Janik – Schiele (66. Sigloch)

Von Patrick Schlipf

Fellbach fordert die Faber-Elf

Nach einem Sieg im letzten Ligaspiel gegen starke Sportfreunde aus Schwäbisch Hall soll nun am Samstag um 15 Uhr im Heimspiel der nächste Dreier gegen den SV Fellbach her.

Als vor Saisonbeginn nach Mitfavoriten um den Aufstieg gefragt wurde, fiel sowohl bei Spielmacher Nicola Zahner, als auch bei Neuzugang Yusuf Baran und Coach Patrick Faber unter anderen der Name des kommenden Gegners. Mit dem SV Fellbach tritt an diesem Samstag ein Team die Reise nach Hofherrnweiler an, das den Titel „Gradmesser“ verdient. Die Stuttgarter Vorortler befinden sich zwar derzeit noch nicht auf einem Aufstiegsplatz, haben aber einen durchaus brauchbaren Saisonstart erwischt.

Nach sechs Spielen stehen die Fellbacher bei neun Punkten und haben folglich drei Siege und drei Niederlagen aufzuweisen. Das ist derzeit gleichbedeutend mit Rang sechs in der Tabelle und einem Rückstand von sechs Punkten auf einen Aufstiegsplatz. In den letzten Spielen erkämpfte sich der SVF einen 4:3-Sieg gegen Aufsteiger Oberensingen und verlor gegen Rot-Weiß Weiler und die SF Schwäbisch Hall.

TSG in den letzten Wochen verbessert

Besser lief es nach verpatztem Saisonstart zuletzt für die Mannschaft von Patrick Faber und Co-Trainer Daniel Serejo. Nach null Punkten aus den ersten drei Spielen blieben die Weststädter in den letzten drei Partien unbesiegt und errangen am vergangenen Mittwoch einen verdienten ersten Saisonsieg gegen den letztjährigen Tabellenvierten Schwäbisch Hall.

Mit dem SV Fellbach wartet auf die TSG nun ein schwerer Prüfstein auf dem Weg zurück zur starken Form der Vorsaison. Verzichten muss Patrick Faber dabei auf Hannes Borst, Tim Brenner, Daniel Rembold und Kapitän Johannes Rief. Aufgrund einer Reihe an sogenannten polyvalenten Spielern im TSG-Kader könnte der Platz des Captains in der Innenverteidigung von einem Akteur eingenommen werden, der über eine Menge Spielpraxis verfügt. Für Rief dürfte Magnus Haas, Jonas Christlieb, Fabian Janik oder Samuel Schwarzer auf den Platz neben Simon Lechleitner rutschen.

Der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach steht ein schweres Heimspiel gegen den letztjährigen Tabellendritten bevor. Ob man die Partie ähnlich erfolgreich gestalten kann wie zuletzt gegen zuvor unbesiegte Haller, zeigt sich dann am Samstag um 15 Uhr im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler.

 

Von Patrick Schlipf

TSG mit drei Punkten nach Klasseleistung

Es ist geschafft – die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach feierte mit einem 3:1-Auswärtssieg im Optima-Sportpark der Sportfreunde Schwäbisch Hall den ersten Sieg der Verbandsliga-Saison 2023/24. Dino Nuhanovic, Nico Zahner und Fabian Janik sorgten für die Treffer für das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo.

Nach zwei Siegen ohne Niederlage wollte die TSG in Schwäbisch Hall den ersten Sieg dieser Saison nachlegen. Patrick Faber brachte mit Yusuf Baran einen neuen Mann im Vergleich zum Duell gegen den TV Echterdingen. Magnus Haas fehlte der TSG berufsbedingt. Die TSG war von Beginn an gut im Spiel. Schwäbisch Hall bekam kaum Zugriff und überlies den Gästen aus der Weststadt das Feld. Immer wieder kombinierte man sich durch die Defensive der Sportfreunde und stellte Keeper Nico Purtscher vor große Herausforderungen. Benjamin Schiele hatte die erste Möglichkeit für die TSG. Kurze Zeit später war es Günter Schmidt, der die Führung für die Heimmannschaft auf dem Fuß hatte. Es blieb aber beim 0:0. Die Partie nahm von nun an richtig Fahrt auf. Den ersten Treffer erzielte der auffällige Dino Nuhanovic.

Der TSG-Angreifer wurde von Benjamin Schiele freigespielt und brachte mit seinem ersten Saisontor die Faber-Elf mit 0:1 in Führung. Die Weilermer investierten mehr und lagen verdient in Front. Die Hausherren taten sich schwer gegen die starke Defensive der Gäste einen Weg zu finden. Wenn etwas durchkam, dann war TSG-Keeper Joshua Barth zur Stelle und entschärfte den Ball. Vor dem Seitenwechsel hatten die Jungs um Kapitän Johannes Rief weitere gute Chancen, doch es blieb beim 0:1. Die zweite Hälfte begann mit einer roten Karte für die Haller. Timo Brenner musste nach einem unnötigen Foul an Nico Zahner das Feld verlassen. Schwäbisch Hall dezimierte sich selbst und musste von nun an in Unterzahl spielen.

Zahner konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Jetzt legte die TSG nochmals eine Schippe drauf. Die Führung und die Überzahl im Rücken setzten nochmals frische Kräfte frei. Dino Nuhanovic scheiterte mit seinem Schuss am Pfosten. Ein zweiter Treffer der TSG lag in der Luft. In der 70. Minute dann das 0:2. Simon Lechleitner spielte Nico Zahner frei. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und ebnete der TSG den Weg zum Sieg. Nur zwei Minuten später gelang Schwäbisch Hall der 1:2-Anschlusstreffer. Benjamin Kurz nutzte eine Unachtsamkeit der TSG eiskalt aus.

Wer nun dachte, dass die TSG wieder eine Führung aus der Hand geben würde, der wurde enttäuscht. Trotz des Gegentreffers suchte die TSG weiter ihr Glück in der Offensive und drückte auf das dritte Tor. Nico Zahnes Schuss wurde von Nico Purtscher gerade noch abgewehrt. Gegen den satten Distanzschuss von Fabian Janik in der 82. Minute war der SF-Keeper machtlos. Das 1:3 war die Entscheidung dieser Partie. Nach 90 aufreibenden Minuten konnten Patrick Faber und seine Jungs einen verdienten Sieg feiern und die ersten drei Punkte dieser Saison einfahren.

TSG: Barth – Lechleitner, Rief, Janik, Christlieb, Baran (89. Milojkovic), Zahner (90+3 Siegloch), Köhnlein (62. Rieger), Fichtner, Schiele (86. Eckl), Nuhanovic (76. Rembold).

Tore: 0:1 Dino Nuhanovic (25.), 0:2 Nico Zahner (70.), 1:2 Benjamin Kurz (72.), 1:3 Fabian Janik (82.).

Rote Karte: Timo Brenner (53.)

Von Kai Eder

@bikerepublic.soelden

Unsere Mountainbiker haben ein ereignisreiches Wochenende hinter sich. Bei ihrer Ausfahrt machten sie das Biker-Mekka unsicher und erlebten tolle Tage in den Tiroler Alpen.

Dieses Wochenende haben sich 13 Jungs und Mädels aus der MTB Abteilung der TSG auf den Weg in den Bikepark der @bikerepublic.soelden gemacht.

Abteilungsleiter Adrian Kensch @kensch.a organisierte drei fantastische Tage mit vielen Abfahrten in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.

Bei bestem Wetter sind alle Bikerinnen und Biker voll auf ihre Kosten gekommen. Das Event wird auf jedenfall wiederholt. Falls ihr Interesse an unserer MTB Abteilung habt könnt ihr uns gerne anschreiben oder einfach zu den ausgeschriebenen Touren dazukommen.

Vielen Dank an alle Gönner und Unterstützer der Abteilung:
@bikeorado
@speditionbrucker
@bikestation_aalen
@mediengestaltungaalen
@kling_gruppe
@vrbankostalb
@osrmetallrecycling
@bikesandmore.huettlingen

#tsghofherrnweiler #verein #ausfahrt #mountainbike #aalen #sölden #aktiv #sport #mtb

 

Hier gibt`s den Link zum Instagrambeitrag:

https://www.instagram.com/p/CxTBumANh4m/?img_index=1

 

 

Schwierige Aufgabe gegen ungeschlagene Haller

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am heutigen Mittwoch (20. September) bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall an. Das Spiel des sechsten Spieltags der Verbandsliga-Württemberg wird um 19 Uhr im Optima-Sportpark angepfiffen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Auch nach fünf Spielen kann die TSG noch keinen Sieg vorweisen. Jedoch konnte man zuletzt mit zwei Unentschieden die Niederlagenserie stoppen. Zufrieden war Patrick Faber mit den Ergebnissen seiner Mannschaft bisher nicht. Zuletzt gegen den Aufsteiger TV Echterdingen hatte die TSG mehr vom Spiel, konnte sich aber nicht mit Toren belohnen. Die Sportfreunde aus Schwäbisch Hall sind in dieser Saison noch ohne Niederlage. Mit elf Zählern rangiert einer der Favoriten auf dem vierten Platz. Zuletzt holte man einen Punkt beim ambitionierten Aufsteiger TSV Oberensingen. Die Elf aus der Weststadt weiß, was sie im Optima-Sportpark erwartet. Obwohl die TSG gegen Echterdingen nur Unentschieden spielte, kann man sicher auf diese Leistung aufbauen. Man hatte ausreichend Chancen, es fehlte das letzte Quäntchen Glück zum ersten Sieg Dreier dieser Saison.

Harte Arbeit wird aber belohnt. Bereits bei der Spieltagsanalyse waren die sich Jungs um Kapitän Jo Rief einig, dass die Leistung gesteigert und die individuellen Fehler minimiert werden müssen. Einem Rückstand hinterherlaufen kostet enorm viel Kraft. Aus diesem Grund muss die Defensive der TSG hoch konzentriert zu Werke gehen. In der Offensive hat die Elf aus der Weststadt enorme Qualitäten und kann jederzeit einen Treffer erzielen.

„Wir glauben an uns und unsere Arbeit. Natürlich haben wir uns den Start anders vorgestellt, doch ich bin mir sicher, dass wir das Ruder rumreißen können“, sagt TSG-Trainer Patrick Faber. Ob er und sein Co-Trainer der Startformation gegen den TV Echterdingen vertrauen, bleibt abzuwarten. Die Spieler, die von der Bank ins Spiel kamen, haben sich nahtlos ins Geschehen eingefügt und stehen dem Trainer-Duo als Alternativen bereit.

Von Kai Eder