Daniel Rembold erneut Matchwinner

In einer zunächst schwachen Partie dreht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das Spiel gegen Türk Spor Neu-Ulm spät.

 

In einer riesigen Jubeltraube fand sich Mittelfeldspieler Daniel Rembold wieder, nachdem er seine TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Nachspielzeit erneut zum Sieg schoss. Wie bereits vor einer Woche in Heiningen siegte die junge Elf vom Sauerbach nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 und erneut war der Siegtorschütze Daniel Rembold. Mit dem Sieg holte die TSG aus den letzten drei Spielen sieben Punkte und ist wieder auf einem guten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen.

Der Sieg deutete sich zunächst allerdings überhaupt nicht an. Wer beim starken Spiel der Weilermer am Wochenende beim Topteam in Holzhausen dabei war, könnte kaum glauben, dass dies dieselbe Mannschaft war. Die erste Hälfte war wohl eine der schwächsten Spielabschnitte, die das Team von Patrick Faber in dieser Saison abgeliefert hatte. Zwar hatte das Heimteam mehr Ballbesitz, erzeugte aber keinen Druck aufs gegnerische Tor und leistete sich viele Abspielfehler. Der Gast aus Neu-Ulm zeigte jedoch seinerseits auch keine Sahneleistung und verursachte ähnlich viele Ballverluste.

Mit der einzigen echten Chance ging Türk Spor aber in Führung. Burak Tastan sorgte nach einer Viertelstunde für die Gästeführung. Bis zum Ende der ersten Hälfte sollte das die letzte gefährliche Aktion in einem der Strafräume sein. Nach dem Seitenwechsel ersetzte Maximilian Blum Benjamin Schiele in vorderster Front und Magnus Haas kam für Veljko Milojkovic. Bis zur Stundenmarke tat sich aber wenig. Dann wurde es wie aus dem Nichts hitzig. Julian Köhnlein wurde vom Neu-Ulmer Engin Karasoy zu Fall gebracht. Der Gästespieler schoss den am Boden liegenden Weilermer Mittelfeldmann jedoch nochmal ab. Der Schiedsrichter zückte nach kurzer Beratung mit seinem Linienrichter glatt Rot. In der Folge befand sich die Faber-Elf im Powerplay, tat sich aber weiterhin schwer mit dem Erspielen von Chancen.

In der 70. Minute kam der Ball im Strafraum zu Nicola Zahner, der eigentlich vom Tor weglief und trotzdem vom Gästeverteidiger zu Fall gebracht wurde. Nach dem unnötigen Tackling zeigte der Unparteiische zurecht auf den Punkt. Der Gefoulte ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte. Als schon alle mit einer Punkteteilung rechneten, wurde der Ball noch einmal in den Strafraum der Neu-Ulmer gebracht. Der Ball sprang wie beim Flipper hin und her, am Ende schob der erst kurz zuvor eingewechselte Daniel Rembold zum vielumjubelten Siegtreffer ein.

Mit dem Sieg schiebt sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf Platz acht und hat nun 45 Punkte. Auf die Abstiegszone vergrößerte sich der Abstand auf acht Zähler. Die hinter den Weststädtern platzierten Teams haben allerdings teilweise noch Nachholspiele. Den nächsten Schritt zum Klassenerhalt kann Hofherrnweiler bereits am Samstag um 15.30 Uhr gehen, wenn es auswärts gegen den VfL Sindelfingen geht.

 

Tore: 0:1 Tastan (16.), 1:1 Zahner (70./FE), 2:1 Rembold (90.+4)

Rote Karte: Karasoy (57.)

TSG: Tentonis – Horlacher, Rief, Christlieb, Schwarzer – Serejo (81. Rembold), Köhnlein, Zahner, Borst – Milojkovic (46. Haas), Schiele (46. Blum)

Köhnlein-Traumtor sichert Faber-Elf Punkt

Beim Spitzenteam aus Holzhausen sichert sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach erneut starker Leistung einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

In zufriedene Gesichter konnte der Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach blicken, als feststand, dass man im zweiten in Serie punktete. Zuvor hatte sein Team trotz zahlreicher Ausfälle über 90 Minuten eine starke Vorstellung geboten und den FC Holzhausen an den Rande einer Niederlage gedrängt.

Ohne zahlreiche verletzte und kranke Spieler, darunter Spielmacher Nicola Zahner und Stabilisator Hannes Borst, trat die Elf aus der Weststadt beim FC Holzhausen an. In der Offensive rutschten Veljko Milojkovic, Maxi Blum und Julian Köhnlein ins Team, in der Defensive Magnus Haas. Von Beginn an präsentierte sich die TSG mutig und setzte früh Akzente. Nach nur vier Minuten kam der Ball auf dem Flügel zu Julian Köhnlein, der aus extrem spitzen Winkel von der Strafraumgrenze zu einem Lupfer ansetzte, der sich am langen Pfosten ins Tor senkte – ein absolutes Traumtor.

Auch in der Folge waren die Weilermer das bessere Team und verpassten mehrfach das 2:0. Zweimal vergab Veljko Milojkovic, der noch unter der Woche in Heiningen getroffen hatte. Auch der Siegtorschütze vom Spiel am Mittwoch Daniel Rembold hätte mit etwas mehr Fortune erhöhen können. Holzhausen zeigte dann kurz vor der Pause, wieso es in der Tabelle so weit oben steht. Aus dem Nichts glich das Spitzenteam mit seiner ersten echten Chance aus. Nach einem Eckball versenkte Oberle die Kugel im Netz.

Die junge TSG-Mannschaft musste diesen Schock erstmal verdauen und hatte nach dem Seitenwechsel eine zehnminütige Drangphase der Hausherren zu überstehen. Mit der Zeit erlangte Hofherrnweiler-Unterrombach das Heft des Handelns allerdings zurück und kam wieder vermehrt zu Chancen. Mitte der zweiten Hälfte verwehrte der Schiedsrichter der TSG dann einen Strafstoß. Auch in der Schlussphase überzeugte die Faber-Elf und spielte auch weiter auf drei Punkte. Jonas Herbst kam dabei noch zu seinem Verbandsligadebüt. Zwar gelang dem Auswärtsteam kein Tor mehr, mit dem 1:1 holte man aber sicherlich einen Punkt gegen den Favoriten, mit dem vor dem Spiel nicht viele Konkurrenten gerechnet hätten. Mit dem Punkt in Holzhausen sichert die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den neunten Tabellenplatz ab. Holzhausen bleibt vorerst auf Tabellenplatz drei, hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand und könnte sich so den Relegationsplatz zurückholen.

Für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach geht es am nächsten Mittwoch zuhause gegen Türkspor Neu-Ulm. Um 19 Uhr steht dann im VR Bank-Sportpark eine entscheidende Partie im Kampf um den Klassenerhalt an.

Tore: 0:1 Köhnlein (4.), 1:1 Oberle (45.)

TSG: Tentonis – Horlacher, Rief, Christlieb, Schwarzer – Haas, Rembold (54. Rieger), Blum (67. Schiele), Köhnlein (84. Herbst), Serejo – Milojkovic

Gleich 4x Gold und 3x Bronze für die TSG Hofherrnweiler

Ein toller Erfolg für die Abteilung Taekwondo bei der diesjährigen Württembergischen Kampf (Vollkontakt) Meisterschaft.

Am Sonntag, den 03.04.2022 starteten sieben Sportler der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bei der Württ. Meisterschaft in Ulm. Mit knapp 200 Sportlern war dieses Turnier gut besucht.

Miriam Tretter konnte sich mit hoher technischer Überlegenheit und einem deutlichen Punkteabstand den Sieg im Finale sichern. Trotz zweijähriger Pause aufgrund der Pandemie konnte Miriam Tretter ihre Turniererfahrungen abrufen und ist somit verdient Württembergische Meisterin im Kampf 2022.

Zoe Ekmekci, Diego Ekmekci und Konrad Grimminger konnten sich ebenfalls die Goldmedaille bei ihrem ersten Wettkampf sichern.

Benjamin Thiele, Paul Winter und Rainer Braun verpassten trotz eines guten Kampfes knapp das Finale und erkämpften sich die Bronzemedaille.

Das TSG-Trainerteam ist sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Sportler. Der positive Aspekt durch Sammeln von eigenen Erfahrungen im Wettkampf ist immer eine Bereicherung für die Sportler, dabei ist es unerheblich, ob man Anfänger ist oder bereits zu den fortgeschrittenen Kämpfern gehört.

Platzierungen:

Zoe Ekmekci                      LK2 Jugend/C          1. Platz

Diego Ekmkci                    LK2 Jugend/C          1. Platz

Miriam Tretter                  LK2 Jugend/A         1. Platz

Konrad Grimminger       LK2 Jugend/A         1. Platz

Benjamin Thiele               LK2 Jugend/C          3. Platz

Paul Winter                        LK2 Jugend/B          3. Platz

Rainer Braun                     LK1 Senioren            3. Platz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TSG-Logo

Weitere Verlängerungen beim Verbandsligateam

Die sportliche Leitung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach treibt die Planungen für die Fußballsaison 2022/23 voran. Mit Maxi Blum, Simon Schneider und Benjamin Schiele konnte die TSG drei weitere Spieler an sich binden. Erfreulich für die Verantwortlichen ist auch, dass mit Eliah Maile ein weiterer Spieler der TSG-Jugendakademie den Sprung in den Verbandsliga-Kader machen wird.

Die Verbandsliga-Saison 2021/22 ist voll im Gange. Nach einer starken Vorrunde und guten Leistungen zu Beginn des Jahres befindet sich die TSG momentan in einem kleinen Tief. Nach drei Niederlagen in Folge möchte die Elf von Patrick Faber und Marc Ruppert schnellstmöglich die Kehrtwende schaffen. Da das Spiel gegen den 1. FC Heiningen dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen ist, möchte die Mannschaft aus der Weststadt das Derby gegen den 1. FC Normannia Gmünd am kommenden Samstag (9. April) nutzen, um den Negativtrend zu stoppen.

Neben dem Platz arbeiten die Verantwortlichen der TSG auf Hochtouren, um der Mannschaft für die neue Saison ein Gesicht zu geben. Christoph Discher konnte Maxi Blum, Simon Schneider, Eliah Maile und Benjamin Schiele vom Konzept überzeugen und für die neue Saison an den Verein binden. Maxi Blum trägt seit der C-Jugend das Trikot des Weststadtclubs. Über starke Leistungen im Nachwuchsbereich hat sich der Offensivspieler für den Verbandsligakader empfohlen. Zwischenzeitlich spielte Blum in der U23 und zeigte dort in der Bezirksliga seine Stärken. Heuer gehört er zum Stammpersonal von Patrick Faber. Simon Schneider wurde nach Top-Leistungen in der U23 in den Verbandsliga-Kader berufen. Der Linksfuß konnte bei seinen Einsätzen in den letzten Wochen den Trainer überzeugen und wird auch in der neuen Saison das Trikot des Weststadt-Clubs tragen.

Ein weiterer Akademiespieler schafft den Sprung

Seit den Bambinis spielt Eliah Maile bei der TSG. In der U19 von Günter Leberle gehört er als Kapitän zu den absoluten Leistungsträgern und konnte sich dadurch für die Verbandsliga empfehlen. Dies untermauert die Bedeutung der TSG-Jugendakademie und die großartige Arbeit von Atilla Acioglu und seinem Team im Nachwuchsbereich des Weststadtclubs. Auf die Erfahrung von Benjamin Schiele kann Patrick Faber auch in Zukunft bauen. Der 30-jährige Offensivspieler gehört zu den Leistungsträgern im Team und führt durch seine Routine die jungen Spieler im Kader. „Es freut mich sehr, dass ich weiterhin auf diese Jungs bauen kann“, so der TSG-Trainer.

Mit diesen vier Verlängerungen gelingt es der TSG nach und nach eine perfekte Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Spieler zusammenzustellen. „Wir wollen auch in Zukunft unseren Spielern aus der TSG-Jugendakademie die Chance geben den Sprung in den Verbandsliga-Kader zu schaffen. Maxi, Simon und Eliah sind hierfür super Beispiele. Es freut uns sehr, dass wir auch Benjamin Schiele mit seiner Erfahrung weiter an uns binden konnten. Die Mannschaft nimmt mehr und mehr Formen an. Wir arbeiten weiter daran, dass wir eine schlagkräftige Elf in der neuen Saison stellen können“, sagt der sportliche Leiter Christoph Discher.

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Wegweisendes Duell in Heiningen

Fußball, Verbandsliga Nachdem die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zuletzt dreimal ohne Punkte vom Platz ging, will es die Elf aus der Weststadt in Heiningen besser machen.

Ein entscheidendes Spiel hat die Mannschaft von Trainer Patrick Faber am Samstag um 15.30 Uhr vor der Brust. Beim 16. des Verbandsligatableaus geht es für die TSG Hofherrnweiler nicht nur um drei Punkte in der Meisterschaft. Mit einem Sieg könnte man sich nach zuletzt weniger erfolgreichen Wochen zurückmelden und sich so wieder vom Verfolgerfeld absetzen. Nachdem man am Sauerbach in der Hinrunde noch für alle überraschend in der Spitzengruppe mithalten konnte und auch den Auftakt in die Rückrunde für sich entschied, kam in den letzten Wochen etwas Sand ins Getriebe. Zunächst fielen wichtige Eckpfeiler der TSG aus. In der Folge holte man immerhin noch drei Remis nacheinander. Mittlerweile steht die TSG auf Platz neun in der Tabelle und bewegt dennoch sich weiterhin voll im Soll. Als Saisonziel wurde im Sommer der Klassenerhalt in der stark besetzten Liga ausgerufen. Derzeit beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone acht Punkte. Die Situation ist also alles andere als prekär. Gesichert ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach allerdings trotzdem noch nicht. Für das Selbstvertrauen der jungen Truppe wäre der Sieg gegen Heiningen außerdem extrem wichtig. Gleichzeitig könnte man dann nicht nur den Abstand nach hinten vergrößern, sondern würde im Gegenzug auch verhindern, dass Heiningen näher an die TSG heranrückt.

Von den letzten Begegnungen konnte Heiningen nur eine gewinnen, das war allerdings gegen den FSV Hollenbach, der zurzeit an der Tabellenspitze thront. Unterschätzen wird das Junge TSG-Team den 1. FCH also mit Sicherheit nicht.

Drei kehren zurück, der Topscorer fällt aber aus

Auf Seiten der TSG lichtet sich das Lazarett langsam wieder. So kehrt in der Defensive mit Routinier Jonas Christlieb eine extrem wichtige Stütze ins Team zurück. Offensiv kann das Trainergespann neben Maxi Blum auch wieder auf Flügelspieler Julian Köhnlein setzen. Gleichzeitig fällt aber mit Nicola Zahner der in dieser Saison torgefährlichste Weilermer aus und kann seinem Team in Heiningen nicht helfen.

Ob die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den 1. FC Heiningen besiegen kann, entscheidet sich dann an diesem Samstag um 15.30 Uhr im Sportzentrum Heiningen.

TSG-Delegation sorgt für Ordnung

Unter dem Motto „Aufräumen, damit Aalen sauber bleibt“ hat sich die Stadt Aalen an einem
kreisweit abgestimmten Termin beteiligt. Viele Bürgerinnen und Bürger sollten sich an der
Aufräumaktion beteiligen.


Auch für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach war es selbstverständlich, ihren Teil beizutragen und die Stadt zu verschönern. Bei strahlend
blauem Himmel starteten gegen 9 Uhr gut 30 TSG-Mitglieder von den Abteilungen
Sportakrobatik, Mountain-Bike und Taekwondo zu den eingeteilten Gebieten. Nach etwa
zwei Stunden Müll einsammeln kehrten unsere fleißigen Helfer zum TSG-Gelände zurück.
Insgesamt standen dann zwölf volle Müllsäcke zur Abholung bereit.
Nach getaner Arbeit bei einem Mittagessen im Sporttreff, das vom Verein übernommen
wurde, bedankte sich Sonja Ruf im Namen des Vorstandes bei allen die sich an dieser Aktion
beteiligt hatten.

Hollenbach zu stark für die TSG

Dass der FSV aus Hollenbach keine Laufkundschaft darstellt, war bereits vor dem Duell am Samstag klar. Immerhin spielen die Hollenbacher seit Saisonbeginn um den Aufstieg mit und befand sich vor der Partie auf dem zweiten Tabellenplatz. Allerdings bestand bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach berechtigte Hoffnung, dass es dennoch mit einem überraschenden Sieg über den Favoriten klappen könnte. Immerhin hatte die junge Truppe von Coach Patrick Faber die Tabelle schon im Hinspiel Lügen gestraft und dem FSV damals sensationell die ersten Punkte der Saison abgeluchst.

Gehandicapt von zahlreichen Ausfällen trat die TSG in Hollenbach an, um den ersten Erfolg nach zuletzt vier sieglosen Partien einzufahren. Mit Abwehrmann Johannes Rief kehrte ein wichtiger Eckpfeiler des Teams jedoch nach Verletzungspause wieder zurück in die Startelf. Die Hoffnungen der Weststädter fanden allerdings bereits nach 20 Minuten ein jähes Ende. Robin Dörner brachte den FSV verdient mit 1:0 in Front. Der Kopfball fiel unglücklich am langen Ende ins Tor. Bis zur Pause konnten es die Gäste zwar bei diesem Abstand belassen, allerdings dauerte es nur sechs Minuten, bis Hollenbach nach der Pause erneut zuschlug und durch Hannes Scherer auf 2:0 erhöhte. Nach einer Stunde traf der Hollenbacher Offensivmann dann zur endgültigen Entscheidung. Die TSG konnte während der gesamten Partie nur selten offensiv Akzente setzen. Hollenbach hatte auch nach dem 3:0 noch Möglichkeiten.

Am Ende geht das Ergebnis aber in Ordnung. Die TSG konnte ihre seltenen Chancen nicht nutzen. Andererseits zeigte sich Hollenbach treffsicher und siegte souverän. In dieser Form ist für das Team von Martin Kleinschrodt in dieser Saison alles möglich. Mit den drei Punkten überholt Hollenbach den FC Holzhausen in der Tabelle und grüßt nun von der Spitze. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bleibt weiterhin auf Rang sieben, allerdings haben einige Konkurrenten noch Nachholspiele und können ihrerseits punkten. In der nächsten Woche gibt es zuhause jedoch wieder die Chance, die Sieglosserie zu brechen. Am Samstag um 15 Uhr empfängt die TSG im heimischen VR Bank-Sportpark das Kellerkind aus Crailsheim.

Tore: 1:0 Dörner (20.), 2:0, 3:0 Scherer (51., 59.)

TSG: Pfleiderer – Haas, Rief, Christlieb, Schneider – Köhnlein, Zahner, Borst, Fichtner – Schiele, Milojkovic

Weststädter müssen dickes Brett bohren

Am Samstagnachmittag um 15 Uhr tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auswärts beim Tabellenzweiten aus Hollenbach an.

 

Es läuft die 89. Minute im VR Bank-Sportpark. Nicola Zahner schlägt den Ball noch einmal tief in die gegnerische Hälfte, wo Flügelspieler Oliver Rieger an den Ball kommt. Der fackelt nicht lange und versenkt die Kugel aus 16 Metern mit der Innenseite im rechten Eck. Bei den Hausherren bricht riesiger Jubel aus. Kurz darauf ist Schluss. Der sensationelle Sieg im Hinspiel Anfang September gegen den FSV Hollenbach ist bereits über ein halbes Jahr her. Die Erinnerungen an den Triumph sind bei vielen TSG-Spielern allerdings immer noch präsent. Immerhin markierte dieser Erfolg über den damaligen Tabellenführer einen der Höhepunkte der starken Hinrunde der Faber-Elf, die vor Saisonstart als sicherer Abstiegskandidat gegolten hatte.

Seitdem hat sich der Club aus der Weststadt im Mittelfeld der Tabelle etabliert und spielt eine bis dato grundsolide Runde. Der Abstand nach ganz vorne wuchs zwar nach zuletzt vier sieglosen Spielen immer weiter an. Das war allerdings auch nie der Anspruch der mit vielen Spielern aus der eigenen Jugend gespickten Mannschaft. In der Rückrunde steht derzeit eine ausgeglichene Bilanz von einem Sieg, drei Remis und einer Niederlage. Zwar war die verlorene Partie zuletzt gegen den Tabellenletzten Neckarrems mehr als ärgerlich. Dennoch hätte wohl jeder, der es mit der TSG hält, vor der Saison Platz sieben nach 24 Spieltagen unterschrieben.

Hollenbach spielt um den Aufstieg

Hollenbach spielt unterdessen noch immer um den Aufstieg mit und steht derzeit auf Platz zwei in der Tabelle. Einzig der punktgleiche FC Holzhausen macht dem FSV den Platz an der Sonne streitig. Unbesiegbar wirkten die Hollenbacher in den vergangenen Partien allerdings auch nicht. Aus den letzten drei Spielen steht für das Team von Martin Kleinschrodt je ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Eine erneute Überraschung für die TSG ist also nicht unmöglich.

Personalsituation kaum verbessert

In Sachen Personal bleibt die Lage hingegen angespannt. Eine ähnliche Situation tat einem Sieg im Hinspiel allerdings keinen Abbruch. Der zuletzt nach einer roten Karte zweimal gesperrte Daniel Rembold darf weiterhin nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Und auch die übrigen verletzten Spieler –darunter Daniel Serejo und Torhüter Joshua Barth – bleiben weiterhin außer Gefecht. Zudem fällt auch Neuzugang Kadir Ciraci aus. Einzig Abwehrhüne Johannes Rief dürfte wieder ins Geschehen eingreifen können.

Ob das Team von Coach Patrick Faber angesichts der Vorzeichen beim Spitzenteam in Hollenbach bestehen kann, zeigt sich dann am Samstagnachmittag um 15 Uhr.

TSG bindet „zwei ganz wichtige Spieler“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kann auch in Zukunft auf die Dienste von Cornelius Fichtner und Magnus Haas bauen.

In der Winterpause konnte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits vermelden, dass Joshua Barth, Daniel Rembold und Oliver Rieger auch nächste Saison im Trikot der Weststädter auflaufen werden. Nun haben sich zwei weitere Stammspieler für die Zukunft zum Verein bekannt. Einerseits bleibt der Faber-Elf Magnus Haas auch in der nächsten Saison erhalten.

Der 28-jährige Defensivakteur wechselte vor der Saison von der TSG Tübingen zurück nach Aalen. Vor seinen Stationen in Tübingen und Reutlingen war Haas auch schon für den VfR Aalen II in der Oberliga aktiv. In dieser Spielzeit entwickelte er sich dann nach anfänglichen Verletzungsproblemen zu einem echten Rückhalt in der Abwehr der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. In 18 Partien kam er dabei bereits auf zwei Tore.

Fichtner bleibt direkt für zwei weitere Jahre

Neben Magnus Haas hat sich mit Allrounder Cornelius Fichtner ein weiterer Spieler dazu entschieden, den Weg mit der TSG weiterzugehen. Den vielseitig einsetzbaren Fichtner konnte der Verbandsligist direkt für zwei weitere Jahre binden. Cornelius Fichtner spielt bereits seit Sommer 2019 für die Sauerbachkicker und hat sich ebenso wie Magnus Haas als Schlüsselspieler im Team von Trainer Patrick Faber etabliert. Während der Saison war der 21-Jährige drei Monate geschäftlich in Kanada unterwegs, konnte sich nach seiner Rückkehr zu Beginn des Jahres aber direkt wieder festspielen. In dieser Spielzeit kam „Fichte“ bereits zehnmal für die Sauerbachkicker zum Einsatz und steuerte dabei einen Assist bei.

Der sportliche Leiter Christoph Discher zeigte sich begeistert von den guten Neuigkeiten: „Magnus Haas und Cornelius Fichtner sind für uns zwei ganz wichtige Spieler. Es freut uns sehr, dass wir auch künftig auf die beiden bauen können.“

Derzeit befindet sich das Verbandsligateam auf Platz sieben in der Tabelle. Damit hat die Faber-Elf beste Möglichkeiten, ihr Saisonziel vom Klassenerhalt zu erreichen und auch in der kommenden Saison in dieser Liga zu spielen. Die zahlreichen Verlängerungen in dieser Saison unterstreichen, dass die TSG ihren Weg, mit jungen Spielern aus der Region dauerhaft erfolgreichen Fußball zu spielen, weitergeht.

Faber-Elf unterliegt nach Führung

Fußball, Verbandsliga Gegen den Tabellenletzten aus Neckarrems unterliegt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach einer schwachen zweiten Hälfte mit 1:3.

Desillusionierend war die Leistung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen den VfB Neckarrems am Samstagnachmittag. Einerseits unterlag man trotz einer Pausenführung noch gegen den Tabellenletzten mit 1:3 und verpasste es so, weitere Punkte für den Klassenerhalt einzuspielen. Andererseits war eben dieses enttäuschende Ergebnis aufgrund der Leistung auch absolut gerechtfertigt. Mit weiterhin guten 38 Punkten nach 24 Spielen steht die Sauerbachelf auf dem siebten Tabellenplatz. Der Abstand auf die Abstiegszone schrumpft zwar etwas, mit neun Punkten ist dieser aber nicht besorgniserregend.

Dabei hätte das Spiel für die TSG eigentlich nicht besser starten können. Trotz zahlreicher Ausfälle fand die TSG gut in die Begegnung und erspielte sich früh die Führung. Nicola Zahner kam am linken Strafraumeck an den Ball und versenkte ihn nach 16 Minuten gekonnt flach rechts im Tor. Der Tabellenletzte war erst einmal um Stabilität in der Defensive bemüht und tat wie erwartet wenig fürs Spiel.

Die TSG hatte viel Ballbesitz, ohne allerdings drückend überlegen zu sein. Vor der Pause erspielten sich die Hausherren noch zwei weitere Chancen, diese blieben allerdings ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spiel, die TSG hatte viel Ballbesitz, konnte in der Offensive aber wenig Zwingendes erarbeiten. So witterte der Tabellenletzte Morgenluft und setzte immer wieder verhaltene Nadelstiche. Bis in die 71. Minute passierte allerdings wenig. Nach einem Ballverlust der Weststädter kam es dann, wie es kommen musste und Neckarrems kam zum Ausgleich durch Emmanuel Atutononu McDonald. Nur vier Minuten später wurde die Passivität der TSG in der zweiten Hälfte in einer ähnlichen Situation erneut bestraft. Nach einem Ballverlust schaltete Neckarrems blitzschnell um, spielte einen Konter überlegt aus und kam am Ende zur 2:1-Führung durch Veton Ahmeti. Jakob Pfleiderer im TSG-Tor war erneut machtlos.

Nach diesem Schock war Hofherrnweiler zwar darum bemüht, in der Offensive noch einmal einen Punch zu setzen, aber an diesem Tag war das Team dazu nicht mehr in der Lage. In der Schlussminute sorgte dann erneut Emmanuel Atutononu McDonald für die endgültige Entscheidung, als er den Ball zum 3:1 im Netz versenkte. Am Ende geht der Sieg für Neckarrems besonders aufgrund der zweiten Hälfte völlig in Ordnung.

Neckarrems hat nun zwar die rote Laterne an Friedrichshafen abgegeben, ist allerdings noch immer 13 Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Die TSG ist nun seit vier Spielen sieglos und hat in der Tabelle den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Dennoch ist Platz sieben zu diesem Saisonzeitpunkt immer noch viel mehr, als man vor Beginn der Spielzeit erwarten durfte. Die nächste Möglichkeit, die Sieglosserie zu beenden, hat die Faberelf dann am nächsten Samstag um 15 Uhr, wenn es auswärts gegen den Tabellenzweiten Hollenbach geht.

 

Aufstellung: Pfleiderer – Fichtner (80. Blum), Haas, Schneider, Horlacher (68. van Eerden) – Avduli (55. Milojkovic), Borst, Köhnlein, Zahner, Christlieb – Schiele (66. Ciraci)