TSG U17 Bezirkspokalsieger

U17 der TSG neuer Hallenbezirkspokalsieger

Nachdem das Team von Holger Henle in der Vorrunde einen dürftigen Start erwischte, steigerte man sich sukzessive und bezwang im Finale den großen Favoriten vom VfR Aalen.

Grenzenlosen Jubel gab es am Sonntag bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, als die Schlusssirene in der Königsbronner Halle ertönte. Die U17 der TSG von Coach Holger Henle hatte unmittelbar zuvor die U17 des VfR Aalen mit 1:0 in die Knie bezwungen. Damit qualifizierte man sich auch für die Turniere um den WFV-Pokal.

Dass das Turnier noch einen solchen Verlauf nehmen würde, hätten aber wohl selbst die kühnsten Optimisten nach der holprigen Vorrunde nicht mehr erwartet. Mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen qualifizierte man sich als Dritter gerade so für die nächste Runde. Dabei verlor man unter anderem auch 0:3 gegen die spätere letzplatzierte SGM SV Lippach/Kapfenburg. In der Zwischenrunde ließen die Jungs dann mit einer deutlichen Leistungssteigerung aufhorchen und gewannen ihre Dreiergruppe mit einem Remis gegen die SGM Albuch I und einem 2:0-Sieg gegen die Gastgeber aus Oberkochen/Königsbronn, die das Vorrundenduell noch für sich entschieden hatten.

Damit qualifizierte man sich für das Endspiel. Gegner dort war der VfR Aalen, der als klarer Favorit angesehen wurde. Immerhin hatte das Team im Turnierverlauf jedes Spiel gewonnen und in keinem Spiel weniger als sechs Tore erzielt. Doch so deutlich, wie sich viele Zuschauer nun auch das Endspiel vorgestellt hatten, war es nicht. Die TSG lieferte einen aufopferungsvollen Kampf. Mit einer starken Defensivleistung bereitete die TSG-Defensive dem VfR große Probleme in der Chancenerarbeitung. Die Angriffe, die dennoch gefährlich wurden, vereitelte Torhüter Levin Pfeifer ein ums andere Mal. Gleichzeitig setzten die Jungs vom Sauerbach immer wieder Nadelstiche und kamen selbst zu Chancen. Gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Partie fand Pfeifer im Tor der Weststädter den startenden Patrice Demarez mit einem punktgenauen Abwurf in den Lauf. Der Angreifer tunnelte mit dem ersten Kontakt den Gegner und stocherte die Kugel unvermittelt vorbei am verdutzten VfR-Torwart. In den verbleibenden Minuten hielten die TSG-Kicker den Gegner weitestgehend vom eigenen Gehäuse fern und konnten am Ende über den Gewinn des Hallenbezirkspokals jubeln.

„Mit dem Verlauf der Vorrunde waren die Jungs und ich natürlich überhaupt nicht zufrieden. Dass wir uns im Turnierverlauf noch so steigern würden und am Ende den vermeintlichen Favoriten bezwingen, hätte da wohl kaum einer erwartet. Wir sind überglücklich und sind natürlich schon heiß, wenn es auf württembergischer Ebene weiter geht“, so Trainer Holger Henle.

 

Von Patrick Schlipf

Klaus Leinmüller

Klaus Leinmüller holt WM-Bronze im Oman

Bei der World Veteran Championship in der omanischen Hauptstadt Maskat errang der TSGler im Senioren65-Doppel mit Jürgen Neumann vom SSV Bottrop den Bronzerang.

Mit einer ganzen Reihe an Weltklassespielern konnte der Deutsche Tischtennisbund in den letzten Jahren besonders bei den Herren um Dimitri Ovtcharov und Timo Boll zahllose Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften absahnen. Aber auch in der Klasse der Senioren gehören Deutschlands Spieler zu den besten der Welt.

Klaus Leinmüller von der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist dafür der beste Beweis. Gemeinsam mit seinem Doppel-Partner Jürgen Neumann vom SSV Bottrop vertrat er die deutschen Farben in der vergangenen Woche bei der World Veteran Championship in Maskat/Oman. Unweit des Indischen Ozeans fanden sich 1221 Spielerinnen und Spieler aus aller Welt zusammen, um die Besten ihrer Altersklasse zu küren. Im futuristisch anmutenden Convention&Exhibition Center der omanischen Hauptstadt traten Klaus Leinmüller und Jürgen Neumann im Doppel der Klasse Ü65 an. Leinmüller war im Einzelwettkampf in einer starken Gruppe noch unglücklich mit 1:2 Siegen relativ früh ausgeschieden, konnte dann aber die KO-Trostrunde für sich entscheiden.

In der Doppelkonkurrenz überstanden Leinmüller und Neumann nach exzellenten Leistungen ihre Gruppe und zogen so in die Hauptrunde ein. Der starke Lauf des gut harmonierenden Doppels wurde erst im Halbfinale von den späteren Weltmeistern Kee/Pitkänen aus Malaysia und Finnland gestoppt. Das Niveau ab dem Viertelfinale war mit Spielern mit ausschließlich über 2000 TTR-Punkten extrem hoch. Die einzige Ausnahme bei dieser Marke bildeten Leinmüller/Neumann, die im Turnierverlauf einige zuvor höher eingeschätzte Doppel ausschalteten.

„Dass wir in einem so stark besetzten Turnier so weit gekommen sind, ist schon sensationell“, erzählt Klaus Leinmüller. „Umso schöner ist es, dass wir unsere starke Leistung mit einer Bronzemedaille krönen konnten.“

Eintrittskarten TSG-Fasching

Jürgen Lindig

Jürgen Lindig vom DFB geehrt

Wegen seiner Verdienste im Gehfußball wurde Jürgen Lindig vom DFB mit dem Ehrenamtspreis 2022 geehrt.

Gehfußball als eigenständiger Sport dürfte wohl selbst Fußballenthusiasten bisher kaum ein Begriff sein. Jürgen Lindig tritt mit der Motivation an, dies zu ändern. Der langjährige TSG-Spieler organisiert bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beinahe alles und ist damit ein wahrer Vorzeige-Ehrenamtlicher. 2018 initiierte er unter anderem auch die Gehfußballgruppe im Verein. Der Sport kommt ursprünglich aus England und ist eine Variante des klassischen Fußballs für Menschen, die aufgrund mangelnder Mobilität, etwa nach Verletzungen oder mit zunehmendem Alter, nicht mehr die traditionelle Variante ausüben können.

Nachdem während der Pandemie weniger Spieler zu den Trainings gekommen waren, suchte die Abteilung aktiv nach neuen Mitspielern und öffnete sich auch für Spieler unter 50 Jahren sowie für Frauen. „Da kamen dann jüngere Spieler dazu, die teilweise gar keinen Fußballhintergrund hatten. Bei den Frauen gibt es bisher das Problem, dass es nach dem aktiven Bereich eigentlich keine Mannschaften für ältere Frauen gibt, wie beim Männerbereich mit den AH-Abteilungen“, erzählt Lindig. Dafür gebe es einfach zu wenige Frauen, die nach der aktiven Laufbahn noch weiterspielen würden.

Diese Lücke wird in Hofherrnweiler nun auch mit dem Gehfußball geschlossen. Bei vielen Abteilungen bedeutete die Coronapandemie das Ende des Gehfußballs. In der Weststadt stieg der Zuspruch durch die Öffnung für Jüngere Mitspieler und Frauen. Mittlerweile zählt die Sparte gut 30 Spielerinnen und Spieler im Alter zwischen 27 und 78. Viele Spielerinnen und Spieler hätten ohne das Gehfußballangebot überhaupt nicht zum Fußball gefunden und tun jetzt jede Woche etwas für ihre Gesundheit. Für dieses Engagement wurde Jürgen Lindig nun bei der DFB-Ehrenamtsehrung Ostwürttemberg ausgezeichnet. Bei der Ehrung in Giengen

„Die Auszeichnung freut mich natürlich sehr. Ich hoffe, dass die Abteilung in Zukunft weiterwächst und noch mehr Aufmerksamkeit bekommt“, so Lindig. „Wir sind der einzige Verein im Umkreis, der eine Gehfußballabteilung hat. Es wäre schön, wenn sich zukünftig auch bei anderen Vereinen Gruppen bilden. Dann könnte man auch vermehrt einen Spielbetrieb organisieren.“

Die Gehfußballer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trainieren immer mittwochs von 19 Uhr bis 20.30 Uhr. „Wir freuen uns immer über neue Mitspielerinnen und Mitspieler und hoffen, dass unsere Gruppe genauso weiterwächst wie in den letzten vier Jahren.“

erste Mannschaft

Zahner sichert späten Auswärtspunkt

Im letzten Spiel des Jahres 2022 trennten sich die TSG Tübingen und die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit 1:1. Nico Zahner glich in der 87. Minute den Treffer von Noah Dörre aus und sicherte der Elf von Patrick Faber und Marc Ruppert einen Punkt.

19 Spieltage sind in der Verbandsliga-Württemberg in dieser Saison gespielt. Die TSG blickt auf eine lange, anstrengende Zeit zurück. Zum Abschluss wollte das Team von Patrick Faber und Marc Ruppert in der Universitätsstadt Tübingen den positiven Trend fortsetzen. Die Partie begann sehr verhalten. Beide Mannschaften standen in der Defensive sicher, ließen nichts anbrennen. Wenn etwas auf das Tor von Lukas Weber und Joshua Barth kam, dann konnten die beiden Schlussmänner dies entschärfen.

Hin und wieder konnten sich beide Teams durch die Defensivreihen spielen, ein Treffer fiel aber nicht. Beim Stande von 0:0 bat Schiedsrichter David Kaiser die Spieler zur Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann Fahrt auf. Die Gastgeber wollten das letzte Spiel zu ihren Gunsten drehen. In der 63. Minute dann die Führung für die Tübinger. Noah Dörre erzielte mit seinem zweiten Treffer in dieser Saison die 1:0-Führung für die Mannen vom Neckar. Patrick Faber reagierte umgehend.

Daniel Rembold kam für Julian Köhnlein in die Partie, um frischen Wind in das Offensivspiel zu bringen. Die TSG drängte auf den Ausgleich. Tübingen stand sehr tief und ließ den Gästen aus der Weststadt kaum Räume und lauerte auf Konter. Nun übernahmen die Weilermer den Taktstab und drängten auf den Ausgleich. Nico Zahner und seine Nebenleute hatten mehr Ballbesitz und auch zahlreiche Möglichkeiten. Trotz der Führung hatten die Tübinger keine Ruhe. Die TSG startete einen Angriff nach dem anderen auf das Tor der Frick-Elf.

Späte Erlösung

Die Bemühungen sollten sich bezahlt machen. In der 87. Minute gelang Nico Zahner der mehr als verdiente Ausgleich zum 1:1. In der Schlussphase wollte die TSG den Sieg, dieser gelang aber nicht. Es blieb am Ende am 1:1-Unentschieden. Mit diesem Punkt verabschiedete sich die TSG in die Winterpause. Am 4. März 2023 geht es für die Mannen vom Sauerbach im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer TSV Essingen weiter.

TSG: Barth – Fichtner, Rief, Lechleitner, Horlacher (82. Horlacher), Weisensee (82. Janik), Köhnlein (66. Rembold), Schiele (87. Milojkovic), Serejo, Zahner, Rieger.

Tore: 1:0 Noah Dörre (63.), 1:1 Nico Zahner (87.)

Von Kai Eder

TSG-Logo

Schiele und Rieger führen TSG zu Kantersieg

Nach frühem Rückstand drehen die Hausherren auf und siegen am Ende mit 5:1 gegen den Tabellenletzten aus Rutesheim.

Auch gegen Teams im Tabellenkeller kann die TSG noch gewinnen. Nach zahlreichen Siegen gegen Spitzenteams und ebenso vielen „Patzern“ gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller haben die Männer von Coach Patrick Faber und Co-Trainer Marc Ruppert einen klaren 5:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten SKV Rutesheim eingefahren.

Mit einem relativ kleinen Kader trat die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im letzten Heimspiel des Jahres an. Jeton Avdyli fehlte ebenso wie Hannes Borst, Magnus Haas, Jonas Christlieb und Daniel Rembold. Wieder im Kader befand sich der vom Praktikum aus der Schweiz zurückgekehrte Samuel Schwarzer. Aus der A-Jugend war zum ersten Mal Luca Sigloch dabei.

Die Gäste erwischten einen absoluten Blitzstart und gingen früh durch ein Eigentor von David Weisensee in Führung. Der Rechtsverteidiger hatte einen Freistoß aus dem Halbfeld ins eigene Tor abgefälscht. Die TSG zeigte sich aber nicht geschockt und präsentierte die passende Reaktion. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite stand das Geburtstagskind Benjamin Schiele goldrichtig und glich aus. Kaum sechs Minuten später war Oliver Rieger halblinks frei durch. Der Flügelspieler zögerte nicht und schob souverän zur TSG-Führung ein. Sowohl die Weststädter als auch Rutesheim waren bis zum Pausenpfiff aktiv und spielten sich jeweils gute Chancen heraus. Für Tore reichte es allerdings nicht.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Sauerbachkicker früh zur Entscheidung. Der nun 31-jährige Benjamin Schiele traf nach einer Ecke völlig freistehend am ersten Pfosten zum 3:1 per Kopf. Von Rutesheim kam in dieser Phase wenig. Die Weilermer zeigten, wieso sie bisher zu den Topteams der Liga gehören. Nachdem zuvor noch einige Schüsse vom SKV-Keeper gehalten wurden oder das Ziel verfehlten, umspielte zunächst Nico Zahner den Torhüter und schob zum 4:1 ein. Kurz darauf hob Oli Rieger seinen Fuß in eine Flanke von der rechten Seite und traf zum Endstand. In den letzten zwanzig Minuten hatte das junge Heimteam zwar noch Chancen, kam aber nicht zu weiteren Toren.

Am Ende steht ein verdienter Heimsieg für die TSG. Vor dem letzten Spiel des Kalenderjahres steht die TSG weiterhin auf Platz vier in der Tabelle, den Vorsprung auf die Verfolger konnten die jungen Kicker ausbauen. Nächste Woche sollen weitere drei Punkte auf das Konto der Weilermer fließen, wenn es im Auswärtsspiel gegen die TSG Tübingen geht.

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Lechleitner, Horlacher – Fichtner (74. Blum), Serejo, Rieger (74. Keller), Köhnlein (80. Sigloch), Zahner – Schiele (71. Milojkovic)

 

Von Patrick Schlipf

erste Mannschaft

Schlusslicht zu Gast in der Weststadt

Am Samstag trifft die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zuhause um 14.30 Uhr auf den Tabellenletzten Rutesheim.

Noch ist das Jahr 2022 nicht ganz zu Ende, da beginnt in der Verbandsliga bereits die Rückrunde. Und wenn es nach der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach geht, dürfte das Duell gegen den SKV Rutesheim gerne wieder mit demselben Ergebnis enden wie das Hinspiel. Anfang August hatten die Mannen von Trainer Patrick Faber in Rutesheim mit 4:2 gesiegt und ihre starke Bilanz zu Saisonbeginn ausgebaut. Nachdem die Hinrunde nun beendet ist, kann konstatiert werden, dass man diesen starken Start konservieren konnte.

Mit Platz vier steht man wie in der letzten Saison zu diesem Zeitpunkt herausragend da. Mit 30 Punkten hat die TSG bereits neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und sogar Kontakt zur Spitzengruppe. Damit sich an dieser Situation bis zur Winterpause nichts ändert, soll gegen Kellerkind Rutesheim ein Sieg her. Die Rutesheimer verloren jüngst drei Spiele in Folge, am vergangenen Samstag gar 0:6 gegen Pfullingen. Unterschätzen wird man den SKV garantiert nicht, hatte man am Sauerbach doch gerade gegen Teams aus dem hinteren Tabellendrittel Probleme.

Nach dem 1:1-Remis am letzten Wochenende gegen Aufsteiger Biberach ist die TSG darauf aus, im zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche einen Sieg zu holen. Das Trainergespann Patrick Faber und Marc Ruppert muss dabei nur auf wenige Spieler verzichten. Jonas Christlieb wird ebenso wie Samuel Schwarzer noch nicht zur Verfügung stehen. Joshua Barth wird hingegen wieder im Tor stehen können. Ob es für Jeton Avdyli schon wieder reicht, zeigt sich noch im Abschlusstraining. Wer im Spiel zwischen der TSG und dem SKV Rutesheim das bessere Ende für sich hat, zeigt sich am Samstag um 14.30 Uhr im Sparkassenstadion in Hofherrnweiler.

 

Von Patrick Schlipf

Bildergalerie Sportlerehrung 2022

Gut 200 Geehrte in Hofherrnweiler

Bei der Sportlerehrung wurden am Samstag gut 200 Sportlerinnen und Sportler geehrt. Der Vorsitzende Achim Pfeifer verkündete die Rückkehr des Vereins in den Stadtverband Sport und informierte über den Stand bei diversen Infrastrukturprojekten.

Spektakulär begann die diesjährige Sportlerehrung bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das „Black Pepper Team“ der Taekwondoabteilung stellte seine Fähigkeiten unter Beweis und sorgte mit zerschlagenen Brettern und einer fesselnden Choreografie für Applaus im Publikum. Unter den Ehrengästen befanden sich an diesem Abend unter anderem der TSG-Ehrenvorsitzende Bernhard Ritter, Hartmut Schlipf von der Aalener CDU und der neue Vorsitzende des Stadtverbands Sport Martin Kirsch.

Der Vereinsvorsitzende Achim Pfeifer führte die Taekwondoabteilung in seiner einleitenden Rede als Paradebeispiel für den Weg der TSG auf. Allein im letzten Jahr habe man 38 neue Mitglieder für die Kampfsportabteilung gewinnen und so die Marke von 100 Mitgliedern in dieser Sparte übertreffen können. Auch der Gesamtverein verzeichne entgegen dem bundesweiten Trend ebenfalls einen Mitgliederzuwachs. Derzeit zählt die TSG etwa 2000 Mitglieder.

Auch bei der Planung der Infrastrukturprojekte geht es voran. So sei Oberbürgermeister Frederik Brütting unlängst zu einer Geländebegehung vor Ort gewesen. Der Stadionneubau auf dem hinteren Sportplatz an der Schulze-Delitzsch-Straße und die Sanierung des anliegenden roten Platzes inklusive Umzäunung sei einen großen Schritt weiter. Bei der Mitgliederversammlung stimmten 187 der 202 Anwesenden für das mit 3,8 Millionen Euro veranschlagte Projekt. „Dafür werden wir die Kosten aber auf 3 Millionen Euro brutto senken können“, kündigte Pfeifer an.

„Werden gestärkt aus dieser Krise hervor“

Durch die Energiekrise habe man diverse Maßnahmen getroffen, so wurde etwa die Beleuchtung auf dem Gelände angepasst. „Wir als Verein setzen aber auf den gesunden Menschenverstand jedes Einzelnen. So werden wir gestärkt aus der für alle schwierigen Lage herausgehen“, so Pfeifer.

Auch beim Thema Stadtverband Sport konnte der Vorsitzende positive Neuigkeiten vermelden. Nachdem man unter anderem wegen der Differenzen mit den anderen Vereinen beim Thema „Maulwurfplatz“ aus dem Verband ausgetreten war, habe man nun die Differenzen mit allen Beteiligten beseitigt und trete wieder ein. So könne man ohne Groll in die Zukunft gehen. Pfeifer und der neue Vorsitzende des Stadtverbands Sport Martin Kirsch reichten sich dabei demonstrativ die Hand. Unter diesen Vorzeichen sei in Zukunft noch viel für den Weststadtclub möglich, erklärte Achim Pfeifer.

Neue Abteilung

Kirsch bekräftigte diese Worte und bekannte sich klar zur Förderung für Vereine in Aalen. „Ich setze mich in meiner neuen Funktion als Vorsitzender des Stadtverbands Sport für die Unterstützung von Vereinen wie der TSG in Aalen ein.“ Besonders führte Kirsch die positive Entwicklung der neugegründeten Mountainbikeabteilung bei der TSG heran. Es sei elementar, dass Vereine mit der Zeit gingen und durch die Integration jüngerer Sportarten weiterhin attraktiv für die Jugend in der Region blieben.

„Mit dem Gelände hinter dem Kunstrasen ist der Verein natürlich stark aufgestellt“, ergänzt Kirsch. Beim Stadtverband werde nicht nur auf den Spitzensport geschaut. Besonders der Breitensport erfülle eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. „Deshalb bedanken wir uns bei allen Verantwortlichen, Sportlerinnen, Sportlern, Trainer und Eltern, ohne die das so gar nicht möglich wäre. Im Namen des Stadtverbands Sport wünsche ich viel Erfolg für die Zukunft“, so Kirsch.

Durch die anschließende Ehrung der Sportler führte Moderator Markus Biehler. Achim Pfeifer und Ehrenratsmitglied Hertha Ulmer überreichten die Urkunden. Die insgesamt knapp 200 Geehrten kamen aus den Sparten Taekwondo, Sportakrobatik, Fußball, Tischtennis und Tennis. Zudem wurden die Absolventen des Sportabzeichens gewürdigt.

Von Patrick Schlipf

erste Mannschaft

Aufsteiger luchst TSG zwei Punkte ab

Im letzten Vorrundenspiel der Verbandsliga-Württemberg trennten sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und der FV Biberach mit 1:1. Oliver Rieger brachte das Team von Patrick Faber und Marc Ruppert in Führung. Nach der Halbzeit konnte Ramon Diamant für die Gäste von der Riß ausgleichen.

Patrick Faber musste vor dem Spiel gegen den FV Biberach auf der Position des Torhüters wechseln. Nach dem Ausfall von Joshua Barth stand Jakob Pfleiderer zwischen den Pfosten des Weststadtclubs. Auf der Bank nahm erstmals U19-Keeper Marius Ulmer Platz. Die Gäste aus Biberach konnten zuletzt auf fremden Plätzen Punkte einfahren. Mit zwei Remis beim TSV Berg (2:2) und beim FC Normannia Gmünd (1:1) konnten sich die Heimreise antreten. Vor den heimischen Fans unterlag der FVB gegen den VfL Pfullingen am letzten Spieltag mit 0:5. Trotz allem hält sich der Aufsteiger mit einem respektablen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Florian Treske verfügt über eine junge Mannschaft, die gerade vor den heimischen Fans nicht die Leistung abrufen kann, die sie im Stande ist zu leisten. Auswärts tut man sich leichter.

Die TSG wollte von Beginn an ihr Spiel aufziehen. Biberach stand tief und ließ den Weilermern kaum Raum. In der 14. Minute brachte Oliver Rieger mit einem schönen Schuss die TSG mit 1:0 in Führung. Biberachs Keeper Alexander Beck hat dabei keine Abwehrchance. Anschließend hatte die Jungs vom Sauerbach mehr Ballbesitz und strahlten bei ihren Standards Gefahr aus. Ein weiterer Treffer sollte jedoch in Durchgang eins nicht fallen. Biberach hatte zu diesem Zeitpunkt Glück, dass der Rückstand nicht höher war.

Die TSG hatte die Möglichkeiten, ließ diese aber ungenutzt. In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste ein anderes Gesicht. Man ging mit mehr Mut und Selbstvertrauen ins Spiel. Das 0:5 gegen Pfullingen konnte der FV in der Kabine lassen und kämpfte sich nach und nach besser ins Spiel. Zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da bereitete Deniz Bihr den Ausgleich vor.

Mit einer Flanke von der linken Seite setzte er Ramon Diamant in Szene. Dieser stand am langen Pfosten bereit und nickte zum 1:1 ein. Anschließend hatte Biberach noch die ein oder andere Möglichkeit, doch Jakob Pfleiderer und seine Vorderleute verhinderten den Rückstand. Beim Kopfball von Kapitän Jonathan Hummler verhinderte der Pfosten das 1:2. Die Schlussphase gehörte dann wieder der TSG. Die Heimelf wollte ihre Serie fortsetzen und zu Hause einen weiteren Dreier einfahren. Am Ende blieb es aber beim letztendlich verdienten 1:1-Unentschieden. Mit 30 Punkten beendete die Elf von Patrick Faber und Marc Ruppert die Vorrunde auf dem vierten Platz. Das erste Rückrundenspiel bestreitet die TSG am kommenden Samstag (26. November) gegen den SVK Rutesheim. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr im VR-BANK Sportpark.

TSG: Pfleiderer – Fichtner (76. Milojkovic), Janik, Rief, Horlacher, Borst, Rembold (70. Köhnlein), Rieger (86. Lechleitner), Zahner, Weisensee, Serejo (64. Schiele).

Tore: 1:0 Oliver Rieger (14.), 1:1 Ramon Diamant (55.)

 

Von Kai Eder