Hofherrnweiler will im TSG-Duell die Oberhand behalten

Fußball, Verbandsliga Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die TSG Balingen II im Fritz Sportpark.

Nach wie vor angespannt ist die Personallage der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das hat sich seit der vergangenen Woche kaum verändert. Unter anderem fehlten zuletzt die beiden nominellen Verbandsligakeeper, weshalb zweimal in Folge Bezirksligatorwart Marius Ulmer im Tor stand. Der hat seine Sache aber mehr als ordentlich gemacht, weshalb diese Personalie den Verantwortlichen am Weiler kaum Sorgenfalten ins Gesicht treiben dürfte. Noch ist allerdings offen, wer rechtzeitig zum Wochenende wieder fit wird.

„Ich möchte mich da gar nicht auf einzelne Namen fixieren, aber es stimmt schon: Gerade fehlen viele Spieler“, so TSG-Trainer Leo Gjini vor der Partie. „Dennoch werden wir am Samstag versuchen, vor unseren Heimfans das Ding zu ziehen.“

Die Hoffnung des Übungsleiters ist durchaus berechtigt. Denn in den letzten Wochen hat das Team durchaus das eine oder andere sprichwörtliche Ding gezogen. Vor der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Gjinis Ex-Team Oberensingen holte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach fünf Siege in Folge und hat sich nach neun Partien gemeinsam mit sechs weiteren Teams ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt. Türk Spor Neu-Ulm auf Platz acht fehlen zur TSG auf Rang sieben bereits fünf Zähler.

Gegner der Aalener Weststädter ist am Samstag Aufsteiger TSG Balingen II. Das Team von der Zollernalb ist bisher noch überhaupt nicht in der Liga angekommen und holte bei 7:29Toren erst einen mageren Zähler. Den erkämpfte die Oberligareserve aus Balingen aber ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenführer Göppingen um Starstürmer Cristian Giles Sanchez. Nach teilweise deftigen Klatschen zu Saisonbeginn zeigte die Formkurve der Balinger mit zwei 1:2-Niederlagen gegen Neu-Ulm und Dorfmerkingen sowie dem Punkt gegen Göppingen zwischenzeitlich nach oben. Dies unterstreicht wieder einmal die abgedroschene Floskel: Kein Team darf unterschätzt werden.

Daran hält sich bei angespannter Personallage sicher die TSG Hofherrnweiler, auch wenn Balingen beim 0:5 am vergangenen Wochenende gegen Schwäbisch Hall erstmals wieder deutlicher unterlag.

Von Patrick Schlipf

Baden-Württembergische Meisterschaft Kampf in Ulm – Abteilung Taekwondo

Drei Meistertitel für die Kampfmannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Ulm

Das Taekwondo-Team der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kehrt mit beeindruckendem Erfolg von der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Zweikampf in Ulm zurück. Mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille erzielte die Mannschaft ihre bislang größte Medaillenausbeute in diesem Bereich. 

Von den insgesamt 438 gemeldeten Teilnehmern stellte die TSG acht Sportlerinnen und Sportler am Samstag, 10.10.2026 zu diesem Turnier. Rozina Grecz (8 Jahre) zeigte eine solide Leistung, musste sich jedoch in zwei Runden ihrer Gegnerin geschlagen geben. Am Ende sicherte sie sich verdienst die Bronzemedaille. Andreas Titov (10 Jahre) hingegen überzeugte auf ganzer Linie: Er zog direkt ins Finale ein, dominierte die erste Runde mit deutlichem Punkteabstand und gewann auch die zweite souverän. Andreas beeindruckte mit seinem selbstbewussten Auftreten und neuen Techniken wie Sprungtritten, die das Publikum begeisterten. Ben Buckmeier (11 Jahre) absolvierte sein erstes Turnier und lieferte ein respektables Debüt ab. Trotz knapper Niederlagen zeigte er eine vielversprechende Grundlage für zukünftige Erfolge. Auch Ophelia Reese (12 Jahre) lieferte einen starken Kampf ab und kontrollierte ihre Gegnerin in beiden Runden, verlor jedoch knapp. Ihre Leistung deutet auf eine erhebliche sportliche Weiterentwicklung hin. Emma Leinfelder (12 Jahre), bereits kampferprobt, beeindruckte durch Schnelligkeit und kluge Taktik. Mit präzisen Kopftreffern setzte sie sich im Halbfinale souverän durch und auch im Finale gewann sie klar gegen eine bekannte Gegnerin – ein erneuter Triumph in ihrer erfolgreichen Serie.

Die 15-jährige Emilia Bosch, die vorwiegend vom Trainerteam der TSG betreut wird, trat für die Sportfreunde Dornstadt an und erreichte direkt das Finale. Dort zeigte sie ihren bisher besten Kampf und stellte mit geschickten Bewegungen und innovativen Techniken wie „Affenkicks“ ihre Klasse unter Beweis.

Auch die Trainer der TSG waren auf der Matte aktiv. Miriam Tretter sicherte sich den Meistertitel in der Kategorie Senior weiblich unter 46 Kilogramm, während Rainer Braun nach zwei starken Kämpfen ins Finale einzog. Zwar verpasste er knapp den Sieg, holte aber die Silbermedaille – entscheidend waren hierbei einige brillante Drehtritte in den vorherigen Runden.

Trainerin Miriam Tretter zeigte sich begeistert vom Turnierverlauf: „Es war das erfolgreichste Kampfturnier unserer Geschichte, und die großartige Leistung jedes Einzelnen hat uns alle stolz gemacht. Andreas legte einen der spektakulärsten Kämpfe des Turniers hin, Ben hatte einen vielversprechenden Einstieg, Ophelia zeigte ihren bisher stärksten Kampf, und Emilia sowie Emma konnten mit herausragenden Leistungen Gold holen. Dass auch unsere Trainer selbst auf der Matte standen, ist ein wichtiges Zeichen für unsere Sportler. Es zeigt, wie essenziell es ist, aktiv dabei zu bleiben und die Perspektive der Kämpfer zu verstehen. Dennoch wissen wir: Es gibt immer Luft nach oben. Jede Erfahrung auf einem Turnier hilft uns, unser Training zu verbessern und die Athleten bestmöglich zu fördern.“

  1. Platz: Miriam Tretter, Andreas Titov und Emma Leinfelder
  2. Platz: Rainer Braun
  3. Platz: Rozina Grecz

Hofherrnweilers Siegesserie gerissen

In einem phasenweise ausgeglichenen Verbandsliga-Duell setzte sich der TSV Oberensingen am Ende dank seiner Effizienz mit 3:0 gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach durch. Während die Hausherren etwas mehr Ballbesitz verzeichneten, stand die TSG defensiv zunächst gut geordnet, musste jedoch im ersten Durchgang zwei bittere Gegentreffer hinnehmen und anschließend kaum Möglichkeiten, um diesen Rückstand aufzuholen. 

Vor der Partie musste Trainer Leo Gjini seinen Kader auf zahlreichen Positionen umbauen. Zwölf Spieler fehlten dem TSG-Trainer bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Zu Beginn der Flutlicht Partie entwickelte sich ein offenes Spiel. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz, doch die TSG verteidigte geschickt und ließ kaum etwas zu. Immer wieder lauerten die Weilermer auf Ballverluste des TSV, um dann die schnellen Offensivspieler in Szene zu setzen. Dies gelang jedoch zu selten. Oberensingen verteidigte geschickt, erkannte die Situation und konnte die Angriffsreihe der TSG in Schach halten. In der 27. Minute ging der TSV in Führung: Nach einem Ball, der über links überraschend im Strafraum landete, schaltete Patrick Werner am schnellsten und schob abseits verdächtig zum 1:0 ein – die Proteste der Weststädter blieben vom Unparteiischen jedoch unerhört. Kurz darauf folgte der nächste personelle Rückschlag für die TSG: Georgios „Gogo“ Avtzis verletzte sich schwer an der Schulter und musste in der 31. Minute früh ausgewechselt werden. Für ihn kam Kevin Scherer neu in die Partie.

Dass Hofherrnweiler bis kurz vor der Pause im Spiel blieb, lag vor allem an Torhüter Marius Ulmer. Mit zwei glänzenden Aktionen rettete er stark im 1:1 gegen Lukas Linder. Den Versuch von Samuel Bosler konnte der TSG-Schlussmann in Toraus abwehren. Bei der darauffolgenden Ecke war aber auch er machtlos: Patrick Werner schraubte sich im Strafraum hoch und köpfte in der 41. Minute zum 2:0-Halbzeitstand ein.

In der zweiten Hälfte entsprang die beste Offensivaktion der TSG einem gefährlichen Freistoß von Philipp Tabatabai, den der TSV-Keeper jedoch gerade noch zur Ecke klären konnte. In der 66. Minute machte Oberensingen allerdings den Deckel drauf: Nach einem Patzer in der Hintermannschaft rutschte ein Abschlag von TSV-Keeper Marcel Schleicher durch, woraufhin Patrick Werner erkannte, dass Ulmer weit vor seinem Tor stand. Der Angreifer behielt den Überblick und nutzte die Position des TSG-Keepers eiskalt aus. Mit seinem dritten Treffer des Tages stellte er damit den 3:0-Endstand her. In der Folgezeit verteidigten die Hausherren die Führung. Die TSG hatte an diesem Abend zu wenig Mittel, um den TSV ernsthaft in Bredouille zu bringen. Nun gilt es die Lehren aus dieser Partie zu ziehen und sich konzentriert auf das Duell gegen die zweite Mannschaft der TSG Balingen vorzubereiten, die kommenden Samstag (17. Oktober) um 15.30 Uhr im FRITZ-Sportpark zu Gast sein wird.

TSG: Marius Ulmer – Calvin Rosenthal, Tim Ruth, Marlon Lander, Silas Kurz (60. Julian Welzel)  – Yusuf Baran (80. Miles Dickmann), Damjan Bucan, Philipp Tabatabai, Julian Köhnlein, Kilian Kuntz (65. Maximilian Klenk), Georgios Avtzis (31. Scherer)

Tore: 1:0 Patrick Werner (27.), 2:0 Patrick Werner (41.), 3:0 Patrick Werner (66.).

Auftritt „Black Pepper Team“ an den Reichsstädter Tage in Aalen

Am Samstag, 12.09.2026 demonstrierte unser „Black Pepper Team“ unter der Leitung von Thomas Fechner von der Abteilung Taekwondo einen spektakulären Auftritt an den Reichsstädter Tagen in Aalen. Mit zwei Auftritten am Sparkassenplatz und am Gmünder Torplatz begeisterte das Demo-Team die Zuschauer.

 

Taekwondo Kampfturnier (Vollkontakt) in Wattwil (Schweiz)

TSG-Taekwondo beim zweiten Turnier im Ausland

1x Gold, 1x Silber und 1x Bronze

Am 12.09.2026 brach eine Abordnung der Zweikampf-Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu den Wattwil open auf, ihrem zweiten Turnier in der Schweiz.

Der Startschuss fiel um 4:15 Uhr morgens. Es hatte sich gelohnt, früh aufzustehen: Miriam Tretter gewann die Silbermedaille. Bronze ging an Emilia Bosch. Nach einem packenden Gefecht über drei Runden sicherte sich Rainer Braun die Goldmedaille. Trotz eines guten Kampfes gegen den späteren Turniersieger konnte Andreas Titov dieses Mal in seiner Klasse leider keine Medaille gewinnen.

Wiedersehen für Gjini und Lander

Wenn am kommenden Freitag (9. Oktober) um 19:00 Uhr der Schiedsrichter Niklas Straßer die Partie auf dem Rasen des TSV Oberensingen anpfeift, steht weit mehr als „nur“ ein normales Punktspiel auf dem Programm. Es ist ein mit Spannung erwartetes Duell im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga-Württemberg, bei dem zwei formstarke Mannschaften aufeinandertreffen und TSG-Trainer Leo Gjini an seiner alten Wirkungsstätte auf viele bekannte Gesichter treffen wird.

Dass dieses Flutlichtspiel ein fußballerisches Highlight werden könnte, liegt vor allem an den jüngsten Leistungen beider Kontrahenten vom vergangenen Spieltag. Beim ambitionierten Tabellennachbarn Sportfreunde Schwäbisch Hall geriet der TSV zunächst in Rückstand, zeigte daraufhin aber eine starke Reaktion. Am Ende stand eine packende Offensiv-Partie und ein verdienter 5:2-Sieg auf der Anzeigetafel. Getragen von treffsicheren Akteuren wie Patrick Werner und Samuel Bosler demonstrierte der TSV eindrucksvoll ihre enorme Offensivpower.

Noch ein Stück weiter nach oben zeigt die Formkurve der Gäste von der TSG. Mit einem echten Blitzstart und einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen den FC Rottenburg feierten die Jungs vom Sauerbach bereits ihren fünften Dreier in Serie. Dank dieser beeindruckenden Siegesserie hat sich das Team auf den fünften Tabellenrang vorgeschoben und gehört zu den absoluten Teams der Stunde.

Im Fokus: Die Rückkehr von Leo Gjini und seinen „Ex-Oberensingern“

Dass dieses Duell purer Zündstoff ist, liegt vor allem an den personellen Verbindungen zwischen den beiden Vereinen. Im absoluten Zentrum des Interesses steht dabei Trainer Leo Gjini. Bis zum Sommer prägte der erfahrene Coach das Gesicht des TSV an der Seitenlinie über Jahre hinweg maßgeblich. Zur neuen Runde übernahm er das sportliche Ruder in der Weststadt und hauchte dem Team genau den Spirit ein, den es jetzt auf Tabellenplatz fünf trägt. Nun kehrt Gjini als sportlicher Architekt des Gegners an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er kennt die Abläufe, die Kabine und einige Spieler des TSV in- und auswendig. Umgekehrt wissen auch die Oberensinger sehr gut, wie ihr ehemaliger Erfolgscoach taktisch agieren könnte.

Zusätzliche Brisanz erhält das Spiel durch Akteure wie Georgios Avtzis, die im Sommer den Weg mitgemacht und den Verein gewechselt hat und nun im Trikot der Gäste eine absolute Schlüsselrolle einnimmt.

Der TSV will den Heimvorteil nutzen, die eigenen Fans im Rücken mobilisieren und mit gewohnter Heimdominanz zeigen, dass man das Heft des Handelns auf dem heimischen Geläuf nicht aus der Hand gibt. Die TSG reist als Fünfter mit breiter Brust und einer Serie von fünf Siegen im Rücken an, brennend darauf, ausgerechnet beim ehemaligen Zuhause ihres Trainers ein dickes Ausrufezeichen zu setzen.

Von Kai Eder

TSG surft weiter auf der Erfolgswelle

Gegen den FC Rottenburg gab es mit dem ungefährdeten 2:0-Heimsieg den fünften Dreier in Folge.

Mit Verletzungssorgen und Spielerausfällen ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach aus den letzten Wochen bereits bestens vertraut. Nachdem für Stammtorwart Joshua Barth in den letzten Wochen Ersatzmann Timo Ratter den Kasten sauber hielt, musste gegen den FCR auch dieser passen.

So schlug die Stunde von Marius Ulmer, der eigentlich Torwart der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga ist und es nun von den Bambinis der TSG ins Verbandsligateam geschafft hat. Auf der Ersatzbank nahm derweil Ludwig Brunk Platz, der eigentlich Ersatzmann der Bezirksligamannschaft ist und in der vergangenen Saison teils noch bei der dritten Mannschaft in der Kreisliga B aushalf. Tim Ruth war nach Ausfall zuletzt hingegen wieder mit von der Partie, musste aber in der Innenverteidigung ran.

Von all diesen Unwegbarkeiten ließ sich die TSG aber – wie zuletzt schon – nicht beirren und startete schwungvoll gegen den Tabellenachten in die Partie. Nach sechs Minuten landete der Ball etwas zufällig bei Georgios Avtzis, der 20 Meter vor dem Tor auf engem Raum den Ball loswerden musste und sich für den Schuss entschied. Der Torwart des FCR konnte der Bogenlampe nur noch hinterherschauen.

Allerdings war der Pfosten im Weg. Die TSG blieb weiterhin am Drücker und wurde nach einer Viertelstunde mit einem Foulelfmeter belohnt, den Philipp Tabatabai rechts unten verwandelte. Marius Ulmer hatte bis dahin abgesehen von einem zentral geschossenen Freistoß aus 30 Metern nichts zu tun bekommen.

Ihre Überlegenheit nutzte die TSG dann nur drei Minuten nach der Führung zum 2:0. Georgios Avtzis hatte diesmal mehr Glück als zehn Minuten zuvor – Denn über die Schienbeine mehrerer Spieler landete die Kugel acht Meter vor dem Tor bei ihm. Sein Pickenschuss landete flach im Eck. Bis zur Pause kam auch weiterhin nur von der TSG Betrieb. Chancen von Philipp Tabatabai und Tim Ruth per Kopf blieben aber ungenutzt.

Nach der Pause änderte sich nichts am Spielgeschehen und die Gastgeber gaben weiter den Ton an. Nach Hereingaben von links verpasste Tabatabai nach seinem Foulelfmeter sowie drei Toren in der Vorwoche den nächsten Treffer gleich zweimal.

Gefährlich wurde Rottenburg einzig über einen Lattentreffer aus dem Nichts. Dieser führte allerdings auch nicht dazu, dass bei den Gästen an diesem Tag noch etwas ging. Zu einseitig hatte sich die Begegnung bisher dargestellt. Die TSG war näher am 3:0 als Rottenburg am Anschluss. Letztenendes blieb es beim 2:0, das vielleicht noch einen Treffer höher ausfallen hätte können.

Mit dem Sieg marschiert die TSG weiterhin nach oben, vergrößert den Abstand zur Abstiegszone auf vorerst beruhigende neun Punkte und ist auf Rang fünf nur vier Punkte hinter der Spitze. Nächste Woche geht es für TSG-Trainer Leo Gjini und Innenverteidiger Marlon Lander dann in der alten sportlichen Heimat weiter. Im Nürtinger Stadtteil Oberensingen geht es dann um weitere drei Punkte.

Tore: 1:0 P. Tabatabai (FE/15.), 2:0 Avtzis (18.)

TSG: Ulmer – Rosenthal, Ruth, Lander, Ziemer (89. Kurz) – Bucan, Köhnlein, Avtzis (88. Klenk), Zahner (83. Baran), Tabatabai (76. Scherer) – Kees (46. Kuntz)

Von Patrick Schlipf

Mit Hattrick-Schwung: TSG Hofherrnweiler empfängt FC Rottenburg

Nach dem erfolgreichen Auswärtssieg beim Aufsteiger TSV Ehningen kehrt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am kommenden Samstag (3. Oktober) in den heimischen FRITZ-Sportpark zurück. Dort empfängt die Mannschaft von Trainer Leo Ginji den FC Rottenburg zum Duell in der Verbandsliga-Württemberg. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr.

Die Ausgangslage verspricht dabei ein interessantes Aufeinandertreffen zweier ambitionierter Mannschaften. Während die TSG mit Rückenwind in die Begegnung geht, mussten die Gäste aus Rottenburg zuletzt einen Rückschlag hinnehmen. Vor heimischem Publikum unterlag die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler den Sportfreunden Schwäbisch Hall mit 1:2 und wird entsprechend motiviert nach Hofherrnweiler reisen, um die Niederlage vergessen zu machen.

Die Gastgeber konnten hingegen am vergangenen Spieltag wichtige drei Punkte beim TSV Ehningen einfahren. „Mann des Tages“ war dabei Philipp Tabatabai, der mit einem beeindruckenden Hattrick maßgeblichen Anteil am Erfolg der TSG hatte. Mit seinen drei Treffern führte er die Mannschaft aus der Weststadt zum verdienten Auswärtssieg und unterstrich einmal mehr seine Abschlussstärke und seinen Torriecher im letzten Drittel.

Nun soll der positive Trend auch vor heimischer Kulisse fortgesetzt werden. Allerdings wartet mit dem FC Rottenburg ein Gegner, der sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt hat. Unter Marc Mutschler gelang den Gästen der Weg in die Verbandsliga. Die Mannschaft zeichnet sich durch große Geschlossenheit, hohe Laufbereitschaft und eine ausgeprägte Mentalität aus. Gerade gegen den Ball agieren die Rottenburger sehr diszipliniert, schalten nach Ballgewinnen schnell um und suchen konsequent den direkten Weg in die Offensive.

Auch an der Seitenlinie treffen zwei Trainer mit klarer Handschrift aufeinander. Leo Ginji hat der TSG in dieser Saison eine mutige und aktive Spielweise vermittelt. Die Mannschaft versucht, das Spiel selbst zu gestalten, früh Druck auf den Gegner auszuüben und mit Tempo nach vorne zu agieren. Rottenburg hingegen lebt von seiner Kompaktheit, seiner Zweikampfstärke und der Fähigkeit, auch enge Spiele lange offen zu halten. Entsprechend dürfen sich die Zuschauer auf ein intensives und taktisch interessantes Verbandsligaspiel freuen.

Für die TSG wird es entscheidend sein, an die konzentrierte Vorstellung aus Ehningen anzuknüpfen. Vor allem im Zentrum wird es darauf ankommen, die Kontrolle über das Spiel zu behalten, die zweiten Bälle zu gewinnen und immer wieder über die Außenbahnen für Gefahr zu sorgen. Gleichzeitig gilt es, gegen die robusten Gäste die nötige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden. Mit der Unterstützung der heimischen Fans möchte die Elf aus der Weststadt die nächsten Punkte einfahren und den positiven Trend fortsetzen.

Von Kai Eder

Dreifacher Tabatabai besorgt TSG Sieg von der Bank

Beim 3:1-Auswärtssieg gegen Aufsteiger Ehningen war Philipp Tabatabai mit drei Jokertoren das Zünglein an der Waage.

Trotz anhaltender Verletzungssorgen fährt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im Moment von Sieg zu Sieg. Der holprige Saisonstart ist nun beinahe vergessen, denn in den vergangenen vier Spielen feierte die TSG vier Siege. Diesmal fielen zu den länger verletzten Spielern Barth, Arslan und Freitag auch noch Darius Tabatabai, Tim Ruth und Yusuf Baran aus.

In der Anfangsphase übernahm die TSG recht schnell das Heft in die Hand und war die bestimmende Mannschaft. Echte Chancen ließen aber noch auf sich warten. Ehningen hielt nach einem 1:7 gegen Schwäbisch Hall und einem 0:5 gegen Göppingen zuletzt erstmal den Laden dicht. Bis zur Pause änderte sich am Geschehen wenig.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Zweikämpfe kerniger und kurz vor der Pause musste die TSG diesem Fakt Tribut zollen. Stürmer Jermain Ibrahim musste nach 44 Minuten verletzt raus. Noch am Boden deutete er auf seine Schulter, was nichts Gutes verheißen dürfte.

Nach dem Seitenwechsel ging es mit Philipp Tabatabai im Sturm weiter, während Jermain Ibrahim mit ausgekugelter Schulter vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Auf dem Feld passierte nun auch vor den Toren etwas mehr. Nach einer flachen Hereingabe von Julian Köhnlein musste Tabatabai am langen Pfosten nur noch einschieben.

Doch damit nicht genug: Mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“ stellte der Joker gleich auf 0:2. Aus 35 Metern überlistete Tabatabai den Ehninger Schlussmann. Ehningen konnte nach dem Rückstand spielerisch nicht wirklich Gefahr nach vorne aufbauen und versuchte stattdessen, über die körperliche Schiene zurück ins Spiel zu finden. Das bezahlten die Knochen der TSG-Spieler mit der einen oder anderen Delle.

So war es ironischerweise auch ein Foul, das zur endgültigen Entscheidung führte. Nachdem Damjan Bucan im Strafraum fiel, schnappte sich Philipp Tabatabai in der 85. Minute die Kugel und versenkte den Strafstoß souverän. Gleichzeitig bedeutete das 0:3 auch einen lupenreinen Hattrick für Tabatabai. Ein Wermutstropfen war die Verletzung von Luca Wünsch, der im Getümmel zu Boden ging jnd vom Feld geführt werden musste, weil er nicht mehr auftreten konnte.

Zwar kam Ehningen vom Punkt noch zum 1:3, am Ende feierte die TSG aber verdiente drei Punkte, die allerdings teuer bezahlt werden mussten. In der Tabelle geht es für die Weststädter weiter nach oben. Mit nun 13 Punkten steht man nun auf Rang sechs. Nächste Woche geht es zuhause gegen Rottenburg.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 P. Tabatabai (50., 53., 85/FE), 1:3 Mouhssine (90./HE)

TSG: Ratter – Rosenthal, Lander, Mobilia (46. Wünsch), Ziemer – Köhnlein, Bucan, Zahner (86. Scherer), Ibrahim (45. P. Tabatabai) Avtzis (86. Klenk) – Kees (70. Kuntz)

Von Patrick Schlipf

Hofherrnweiler vor Auswärtsaufgabe gegen „Krisenteam“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach spielt am Samstag um 14 Uhr beim TSV Ehningen um den vierten Sieg in Folge.

Drei Spiele, drei Siege – folgt nun der vierte? Am Samstag um 14 Uhr trifft eine derzeit bestens aufgelegte TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auswärts auf den Aufsteiger TSV Ehningen, der zwar recht passabel in die Saison gestartet war, aber zuletzt zwölf Treffer in zwei Spielen kassierte. Nach einem deftigen 0:5 gegen Göppingen um Stürmerstar Cristian Giles Sanchez folgte am letzten Spieltag gar ein 1:7 gegen Aufstiegsaspirant Schwäbisch Hall. Trotz der beiden Klatschen steht Ehningen auf dem zehnten Platz in der Tabelle, was angesichts dieser Ergebnisse die guten Resultate zuvor untermauert.

„Die Ergebnisse von Ehningen täuschen“, stellt TSG-Trainer Leo Gjini vor dem Duell fest. „Der TSV hat gegen Hall einige gute Chancen liegenlassen. Das Spiel hätte auch 5:9 ausgehen können“ Natürlich wolle man den nächsten Sieg mitnehmen. „Wir müssen uns aber gut vorbereiten und dürfen den Gegner natürlich nicht unterschätzen“, so Gjini.

Der solide Saisonstart des Aufsteigers vor den beiden Rutschen zuletzt gibt dem Weilermer Trainer Recht. „Ehningen hat gegen Dorfmerkingen gewonnen und wenn wir nicht voll bei uns sind, können auch wir gegen Ehningen verlieren. Sie werden sicher noch ihre Punkte im Saisonverlauf machen. Wenn wir aber fokussiert an die Aufgabe herangehen, können wir wie zuletzt punkten.“

Der Saisonverlauf der TSG ist – zumindest in der Verbandsliga – gespiegelt zu dem des TSV. Nach schwachem Saisonstart und drei sieglosen Spielen mit nur einem Punkt drehten die Jungs vom Sauerbach zuletzt ordentlich auf und gewannen trotz Verletzungsproblemen dreimal in Folge gegen Friedrichshafen, Bietigheim-Bissingen und Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Ausfallen werden bei der TSG neben den Langzeitverletzten Joshua Barth, Nico Freitag und Mert Arslan vermutlich auch Tim Ruth sowie Verteidiger Darius Tabatabai. Dennoch dürfte die TSG ob der vergangenen Resultate als leichter Favorit in den siebten Spieltag gehen.

Von Patrick Schlipf