#TSG1899 – TSG U17 mit Platz 6 bei den Süddeutschen Meisterschaften

Hallenfußball auf höchstem Niveau bot die U17 der TSG Hofherrnweiler- Unterrombach bei den Süddeutschen Futsal- Meisterschaften der B- Junioren in Eppelheim. Die TSG traf dabei auf namhafte Gegner und erreichte letztlich Platz 6.

Qualifiziert hatte sich die TSG um Trainer Volker Hügler für dieses Turnier durch den Gewinn der Württ. Meisterschaft, die anderen Teilnehmer waren die jeweiligen Meister aus Hessen (Karbener SV), Nordbaden (FC Nöttingen, SV Sandhausen), Südbaden (SV Kuppenheim) und Bayern (FC Ingolstadt).

Gespielt wurde nach den internationalen Futsalregeln der FIFA, die Spielzeit betrug 18 Minuten pro Begegnung und jede Mannschaft hatte pro Spiel das Recht auf eine Auszeit.

In der Gruppenphase spielte die TSG in Gruppe A gegen den Karbener SV 1:1 Unentschieden und verlor nach großem Kampf 1:3 gegen den FC Nöttingen. Somit qualifizierte sich das Team als Gruppendritter für das Spiel um Platz 5. Die Gruppe B gewann der SV Sandhausen vor dem FC Ingolstadtund dem SV Kuppenheim.

Im Spiel um Platz 5 schwanden bei der TSG die Kräfte, Kuppenheim gewann mit 4:0 und die TSG landete nach insgesamt guter Leistung auf Platz 6.

Süddeutscher Meister wurde der SV Sandhausen nach einem dramatischen Finale durch einen 3:1 Sieg gegen den FC Ingolstadt. Beide Mannschaften sind somit für die deutsche Futsal- Meisterschaft der B- Junioren am 23./24. März in Gevelsberg (Nordrhein- Westfalen) qualifiziert.

Trainer Volker Hügler war am Ende des Turnieres mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Bereits der Gewinn der Württembergischen Meisterschaft war eine herausragende Leistung. Die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften hatte sich die Mannschaft verdient und war für Spieler, Fans und Verantwortliche ein einzigartiges Erlebnis.“

Für die TSG am Ball waren Felix Wiedmann, Tobias Appt, Timo Van Eerden, Marius Bullinger (C), Daniel Eiberger, Mario Ivelj, Timon Okupniak, Haris Nasufovic, Julien Aman, Gui Guimaraes, Tim Federschmid

Am Rande des Turnieres sprachen wir mit Klaus Krehlik, 2. Vorsitzender der TSG Hofherrnweiler- Unterrombach.

Herr Krehlik, wir treffen Sie bei einer Teilnahme ihrer Jugend an einer Süddeutschen Meisterschaft. Ein außergewöhnliches Erlebnis für ihren Verein ?

Ja, mit Sicherheit. Wir sind auf einem guten Weg. In den letzten 5 Jahren haben wir 3 mal die Württembergische Meisterschaften mit unterschiedlichen Jahrgängen gewonnen. Unsere Trainer machen einen guten Job und die Spieler nehmen eine gute Entwicklung.

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Sehr zufrieden. Unsere U17 hat nach dem Gewinn des Hallenbezirkspokals auch die Württembergische Meisterschaft gewonnen. Zudem sind wir Tabellenführer in der Bezirksstaffel Ostwürttemberg. Herausragend auch die aktuelle Platzierung unserer A- Junioren als Tabellenführer in der Verbandsstaffel Nord vor der SG Sonnenhof Großaspach.

Insgesamt sind wir mit über 300 (!) Jugendspielern breit aufgestellt, die U16 und die U18 sind wichtige Bausteine, beide Mannschaften sind souverän in die Leistungsstaffel aufgestiegen. Die U15 liegt in der Bezirksstaffel auf Schlagdistanz zu den führenden Mannschaften des VfR Aalen und 1. FC Heidenheim.

Im Vergleich zu anderen Vereinen haben wir alle Jugenden mit 2 Mannschaften besetzt – und das ohne der Bildung von Spielgemeinschaften. Die Bildung einer U18 ist heutzutage nicht selbstverständlich, die Trainer machen hier einen hervorragenden Job.

Woher kommen diese guten Platzierungen und die große Anzahl der Mannschaften?

Wir haben in den letzten 10 Jahren unsere Jugendarbeit zielgerichtet aufgestellt. Mit dem Bau des Kunstrasenplatzes im Jahr 2008 und der rh Arena im Jahr 2018 haben wir nun auch die notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen geschaffen.

Was verstehen Sie unter zielgerichteter Jugendarbeit?

Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Energie in die Ausbildung unserer Spieler und Trainer investiert, Kooperationen mit Fußballschulen und Vereinen geschlossen und auch die Aufgaben in der Fußballjugendleitung in einem Team verteilt. Dazu kommt, dass wir über den Tellerrand hinausblicken und versuchen, unsere Spieler sportartübergreifend auszubilden und zu begeistern.

Können Sie uns hierzu einige Beispiele nennen?

Begonnen haben wir unser Projekt mit der Entwicklung einer eigenen Spielphilosophie. Die Spieler in den jüngeren Mannschaften erhalten die Möglichkeit eines Zusatztrainingsder Coerver Fußballschule, beim dem die Entwicklung von Handlungsschnelligkeit und 1:1 Situationen im Vordergrund stehen. Daneben kooperieren wir im Athletikbereich mit unserer Leichtathletikabteilung und in den Wintermonaten findet man unsere älteren Jugendmannschaften regelmäßig beim Indoorcycling oder World Jumping.

Die TSG scheint daher für die Zukunft gerüstet?

Ja. Die Kooperationen innerhalb des Vereins werden gepflegt und ausgebaut, im fußballspezifischen Bereich haben wir zudem eine Jugendförderung mit dem VfR Aalen und eine Vereinsfreundschaft mit dem 1.FC Heidenheim. Dies lässt uns positiv in die Zukunft blicken. Viele unsere Talente haben es in den Landesliga- oder Bezirksligakader unserer aktiven Mannschaften geschafft. Das ist nicht selbstverständlich, wir setzen nachhaltig auf unsere Jugendspieler.

Die Investition in ihre Jugendarbeit zahlt sich also aus.

Das Konzept passt. Jüngst hat zum Beispiel unser Eigengewächs Julian Köhnlein im Spitzenspiel der Landesliga gegen NAFI Stuttgart das Siegtor erzielt. Unsere zweite Mannschaft tritt regelmäßig mit 6-8 Spielern der Jahrgänge 98 und 99 an und spielt mittlerweile in der Bezirksliga eine gute Rolle. Die Spieler der aktuellen U19 Mannschaft rücken nächste Saison nach und werden das Bild vervollständigen.Uns ist es wichtig, dass unsere Jugendspieler eine Perspektive für die Zukunft erhalten. Das ist in anderen Vereinen nicht immer gegeben.

Unser Projekt wird nachhaltig durch unseren Vorsitzenden Achim Pfeifer und Abteilungsleiter Alex Paluch unterstützt, die Trainer der aktiven Mannschaften Benjamin Bilger und Christoph Merz stehen im ständigen Austausch mit den Jugendtrainern. Das lässt für die Zukunft noch einiges erwarten.

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