erste Mannschaft

Derbysieg im Rücken, Geislingen vor der Brust

Nach dem Sieg im Derby gegen den TSV Essingen empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach Aufsteiger SC Geislingen. Anpfiff der Partie ist an diesem Samstag um 14 Uhr im Sparkassen-Stadion.
 
Im dritten Anlauf konnte die Elf von Patrick Faber und Marc Ruppert endlich einen Sieg im Derby beim TSV Essingen einfahren. Für die Mannschaft, die Verantwortlichen und die Fans war dies ein großer Moment. Mit dem Halbzeitpfiff hatte Mittelfeldakteur Daniel Rembold die TSG in Führung gebracht. Den Freistoß aus etwa 20 Metern zog der Techniker frech um die Mauer herum ins Gehäuse der Essinger. TSV-Schlussmann Jerome Weißheit war zwar mit den Fingerspitzen noch am Ball, konnte den Einschlag allerdings nicht mehr verhindern. Am Ende sicherte sich die Sauerbachelf mit einer beherzten Leistung in Abschnitt zwei den vielumjubelten Derbysieg. Tabellenplatz neun nach drei Spieltagen hört sich vergleichsweise nicht einmal so gut an, wie es sechs von neun möglichen Punkten erahnen lassen würden.
Am Tag nach der starken Leistung im Derby richtet sich die Konzentration der TSG auf das Spiel gegen den Liganeuling Geislingen. Die Elf von Goran Kenjic feierte unter der Woche den ersten Punkt gegen den VfL Pfullingen. Zwei Mal führte der SC dank der Treffer von Fares Aljwir und Nermin Ibrahimovic. Am Ende musste sich der SC mit einem Remis zufriedengeben. Es scheint so, als ob der SC noch seine Zeit benötigt, um in der Liga anzukommen. Das bedeutet jedoch für die TSG nicht, dass man den Neuling auf die leichte Schulter nehmen wird. Der SCG hat in der letzten Saison die Landesliga dominiert und ist verdient aufgestiegen. Dass diese Mannschaft großes Potenzial besitzt, ist den Weststädtern durchaus bewusst.
Mit Jonathan Sedlmayer wird ein ehemaliger TSGler an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Der Mittelfeldmann wechselte im Sommer 2020 vom Sauerbach ins Eybachtal und gehört seitdem zu den Stammspielern beim SC. Nach der Niederlage zur Einweihung des Sparkassen-Stadions am letzten Samstag gegen die TSG Tübingen wollen die Weilermer nun den ersten Heimsieg einfahren. „Wir waren nach dem Spiel gegen Tübingen sehr enttäuscht. Gerne hätten wir das erste Spiel im neuen Stadion für uns entschieden. Doch jetzt gilt es. Nach dem Sieg in Essingen wollen wir gegen Geislingen nachlegen. Dafür müssen wir aber wieder alles abrufen“, sagt TSG-Trainer Patrick Faber. Ob er seiner Erfolgself aus der Partie gegen Essingen das Vertrauen schenken wird, bleibt abzuwarten.
In Essingen hatte Faber mit Nico Zahner, Simon Schneider, Magnus Haas, Cornelius Fichtner und Veljko Milojkovic fünf Spieler auf der Bank, die alle das Zeug für die Startformation haben. Dazu fehlten mit Oliver Rieger und David Weisensee weitere potenzielle Spieler, die den Anspruch haben, von Beginn an zu spielen. „Wir werden auch gegen Geislingen die bestmögliche Formation ins Rennen schicken. Wichtig wird auch sein, dass wir von außen wieder lautstark unterstützt werden. Nachdem uns unsere Anhänger in den letzten beiden Spielen schon schlagkräftig nach vorne gepeitscht haben, können wir am Samstag sicher wieder auf starken Support hoffen“ freut sich der TSG-Trainer abschließend.
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