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Bericht zur Hauptversammlung

TSG blickt trotz Pandemie hoffnungsvoll in die Zukunft

Bei der Mitgliederversammlung am 22. Oktober im VR-Bank Sportpark wurde Achim Pfeifer als Vorsitzender wiedergewählt.

Angesichts der angespannten Pandemielage waren die Verantwortlichen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bei der Planung der Mitgliederversammlung besonders vorsichtig. Hatte man die Teilnehmerzahl doch bereits im Vorfeld auf 100 begrenzt und auf die sonst üblichen Tischreihen zugunsten des zu beachtenden Sicherheitsabstandes verzichtet. So saßen die Mitglieder auf ihren Stühlen mit 1,50 Metern Abstand zu ihrem Nebenmann.

Verkürzte Versammlung wegen Corona

Nach einer Eröffnungsfanfare durch die anwesenden Bläser hieß der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer alle Anwesenden herzlich willkommen und ging zunächst auf die angespannte Lage ein. Dabei rief er die Mitglieder noch einmal zum Einhalten des Sicherheitskonzeptes auf. Bei der um sieben Monate verschobenen Versammlung verzichtete die TSG auf das übliche Rahmenprogramm mit diversen Auftritten, um die Tagesordnungspunkte schnellstmöglich durchführen zu können und keine Ansteckungen unter den Anwesenden zu riskieren. Trotz der besonderen Umstände fanden sich diverse Größen der Lokalpolitik in Hofherrnweiler ein, um der Sitzung beizuwohnen. Darunter etwa die Stadträte Hartmut Schlipf, Sandra Bretzger und Bernhard Ritter, der bis 2010 selbst Vorsitzender der TSG war. Zudem begrüßte Achim Pfeifer den ehemaligen Vorsitzenden der Aalener CDU Pit Peschel und den Vizepräsidenten des Deutschen Sportakrobatikbundes Bernd Hegele.

Die TSG modernisiert sich

Nachdem die Ehrenratsvorsitzende Silke Kiesewetter die Totenehrung durchgeführt hatte, berichtete der Vorsitzende des Sportvereins am Sauerbach über die Entwicklung der Infrastruktur am TSG seit seinem Amtsantritt 2010. „Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit der Zeit“, zitiert Pfeifer Cicero, während er auf die Renovierung der Tartanbahn, der Vereinsgaststätte und der Toiletten zu sprechen kommt. Die Vergabe der Namensrechte der Sportanlagen, die mittlerweile als „VR-Bank Sportpark“ bekannt sind, sei ebenfalls eine dieser erfreulichen Entwicklungen.

Zudem hätten sich die Installationen des Kraftbereichs inklusive Indoor Cycling und der Kaltsporthalle ausgezahlt und seien zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die TSG geworden, so Pfeifer weiter. Die Installierung eines Wirtschaftsbeirats und eine reformierte Mitgliederstruktur sei weitsichtig gewesen. Christiane Winters Anstellung als hauptamtliche Geschäftsführerin bezeichnete Pfeifer als Glücksfall für die TSG. Die Einnahmen hätten sich seit 2011 fast verdoppelt. Anschließend bedankte sich Achim Pfeifer bei den Vereinsmitgliedern, dass der Großteil auf eine Rückerstattung seiner Mitgliedsbeiträge verzichtet habe, was für eine große wirtschaftliche Herausforderung gesorgt hätte. „Vereine sind auch künftig essentiell für die Gesellschaft. Wir wollen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in Zukunft im wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt tiefgreifend verankern. Um dies zu erreichen, wird es nicht reichen, durchschnittlich zu sein“, betont Pfeifer abschließend. Dazu müsse man sich weiterhin in allen Punkten verbessern.

Wirtschaftsbeirat sieht starkes Ergebnis trotz Pandemie

Der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirates Ralf Baumbusch präsentierte im Anschluss die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. So seien die Einnahmen von ca. 785000€ im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas gesunken. Das liege aber hauptsächlich daran, dass man 2018 durch die Ausrichtung des Deutschen Altherren Supercups Einnahmen generieren konnte, die im vergangenen Jahr ausblieben. Angesichts der über allem stehenden Coronakrise sei ein Gesamtverlust von 5000€ aber ein starkes Ergebnis, fügt Baumbusch hinzu. So entschulde sich der Verein weiterhin, bleibe dabei jedoch wirtschaftlich stark und handlungsfähig. Auch das Jahr 2020 werde man vernünftig abschließen können, erläutert Baumbusch. Die Verbindlichkeiten von 835000€ im Jahr 2018 sanken bis zum 30. September dieses Jahres auf 573000€. Kassenprüfer Klaus Leinmüller bestätigte danach eine fehlerfreie Kassenführung. Die anschließende von Hartmut Schlipf durchgeführte Entlastung erfolgte einstimmig. Dieser kündigte darüber hinaus an, dass der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler eine Entschädigungszahlung für die entfallenen Reichsstädter Tage in Betracht ziehe.

Ammon, Deininger und Kaufmann für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Nächster Tagesordnungspunkt waren die Ehrungen und Verabschiedungen. Dabei wurden unter anderem Hermann Ammon, Adolf Deininger und Walter Kaufmann für 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet. Hans-Dieter Wolff wurde für seine 50 Jahre als Übungsleiter im Verein ebenso wie Paul Krause für 40 Jahre als Abteilungsleiter der Seniorensportgruppe unter dem Motto „Ein Leben für den Sport, ein Leben für die TSG“ gewürdigt. Der Abteilungsleiter Fußball Aktiv Alexander Paluch, der „maßgeblich zum Erfolg der Fußballabteilung beitrug“, wie Achim Pfeifer betonte, wurde derweil verabschiedet. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung standen die Wahlen an.

Achim Pfeifer als Vorsitzender erneut bestätigt

Hartmut Schlipf leitete die Wahl des Vorsitzenden. Achim Pfeifer wurde dabei ohne Gegenstimme für zwei weitere Jahre wiedergewählt. „Es ist kaum vorstellbar, dass Achim Pfeifer noch einen Hauptberuf hat, wenn man sieht, was er hier im Verein leistet“, witzelt Schlipf. Abschließend wurde Sonja Ruf als Schriftführerin gewählt. Ronja Brandstetter und Patrick Schlipf wurden in den Verwaltungsausschuss gewählt.

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