TSG-Tennisfamilie feiert 30. Geburtstag

Mit einem rundum gelungenen Tag konnte die "Tennisfamilie" der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am vergangenen Samstag Ihre Gründung vor 30 Jahren feiern.

Den sportlichen Auftakt bildeten die Doppelmix-Vereinsmeisterschaften, die bei strahlendem Sonnenschein und ausgelassener Stimmung mit Rekordbeteiligung stattfinden konnten.
Am Abend war zum Festakt auch der kleine Saal bis auf den letzten Platz gefüllt.

Seit April 1980 kann, zuerst auf 2 dann innerhalb kürzester Zeit auf 4 bzw. 6 Plätzen, in der Weststadt dem "Weißen Sport" gefrönt werden. Der Tennisboom um Steffi Graf und Boris Becker tat ein Übriges zum überproportionalen Wachstum der Tennisabteilung, weshalb alsbald bei über 310 Mitgliedern eine Warteliste eingeführt werden musste. Wenngleich auch andere Zeiten folgten, kann der aktuelle Mitgliederstand in den vergangenen Jahren konstant bei über 200 Mitgliedern gehalten werden. Mit dem Neubau der Dusch-, Umkleide- und Aufenthaltsräume 1987 konnte auch die "Ära Hasenstall" beendet werden.

Der kommissarische Abteilungsleiter Jürgen Salat zeigte sich in seiner Festrede stolz über die Entwicklung und das Gemeinschaftsgefüge der Abteilung auch in schwierigen Zeiten, "Wir können stolz darauf sein, wie unsere Abteilung dasteht. Das kann im Moment nicht jeder Tennisverein von sich behaupten", und betonte die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendarbeit als wichtigen Baustein für deren Zukunft.
Die erfolgreiche und Früchte tragende Trainingsarbeit mit den Jüngsten könne durch den glücklichen Umstand mehrerer ausgebildeter C-Lizenz-Trainer aus den eigenen Reihen, unter langjähriger Leitung von Frank Ammon und Marc Mollin, sichergestellt werden.

Mit der Schnuppertennis-Aktion, die in der Weststadt im Frühjahr immer größeren Anklang findet, können sich Erwachsene und Kinder und Jugendliche für eine Saison mit einem Schnupper-Angebot, das auch Trainerstunden enthält, mit der gelben Filzkugel ausprobieren.

Der ehemalige langjährige Abteilungsleiter und Gründungsmitglied der ersten Stunde
Bernd Kühner beleuchtete die vergangenen Jahre treffend und mit Humor und beschrieb
den Werdegang der Tennisabteilung, umrahmt von bald historischen und amüsanten Schmalspur-Filmvorführungen aus den ersten Tagen der Abteilung, vorgeführt von Gründungsmitglied Manfred Menzel, und einer bunten Bildersammlung.

Der 1. Vorsitzende des Hauptvereins Achim Pfeifer überbrachte die Glückwünsche des Hautvereins, verbunden mit einem kleinen Geldgeschenk, und hob die Bedeutung der Tennisabteilung als wichtigen und unverzichtbaren Bestandteil des Hauptvereins hervor.
Neben den sportlichen Erfolgen, u.a. konnte die Mannschaft der Herren 65 in diesem Jahr die Meisterschaft in der Oberliga feiern, sei für den Gesamtverein das selbstständige Agieren der "Tennisler" in jeglicher Hinsicht ein äußerst positiver Aspekt.
"Immer innovativ nach vorne zu schauen und sich Neues einfallen zu lassen, auch in schwierigen Zeiten, und insbesondere da sich die Vereine in Zeiten des demokrafischen Wandels in der Zukunft neu werden ausrichten müssen, sei wichtig und verbinde die Tennisabteilung im Denken und Handeln mit dem Hauptverein."

Neben den anwesenden Gründungsmitgliedern Frau Gisela und Helmut Spaney, Anni und Bernd Kühner, Herrn Manfred Menzel sowie den im März ausgeschiedenen Abteilungsleiter Hans Königer konnte die Vorstandschaft Siegfried Waldenmaier, der seit April 1990 nunmehr 20 Jahre als Platzwart und Technischer Leiter verantwortlich zeichnet, unter andauerndem Applaus der Mitglieder und Gäste mit einem kleinen Präsent ehren und Ihre Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz und Ausdauer um die immer bestens präparierte Anlage aussprechen.